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The Runaways (Blu-ray)

Titel/Blu-Ray Review:The Runaways (2009)

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Studio/Anbieter:(c) Capelight / Al!ve (2010)
VÖ/Release Date:22.10.2010
FSK/Rating:FSK 12
Regional-Code:B
Media-Info:1 Blu-ray Disc: 1x BD-50
Laufzeit/Runtime:106:38 Min.
Bild-/Video-Format:2.35 : 1
Video-Codec:MPEG-4 AVC / 1080p 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrateca. 26,3 Mbps
Audio:Englisch
Deutsch
Audiokommentar
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 3555 kbps
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/16 Bit) 2335 kbps
Dolby Digital 2.0 (48 kHz/16 Bit) 192 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch (auch für Audiokommentar), Englisch
Ø Total Bitrate:ca. 34,5 Mbps
Kapazitätsausnutzung:
utilization of capacity:
33,25 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 71,40 %
Film:
Ende der 70er Jahre. Vier minderjährige Mädchen, in hautengen Leder-Korsagen, mischen die Musikszene in LA auf und heizen ihren Publikum mit hartem Rock ein. Mit „Cherry Bomb” landen THE RUNAWAYS einen Hit und werden als erste Frauen-Rock-Band weltweit berühmt.
Basierend auf der Autobiographie von Sängerin Cherie Currie, erzählt der Film von den Freundinnen Joan und Cherie und ihrem rasanten Aufstieg von normalen Teenagern zu gefeierten Rockstars. Plattenaufnahmen, Tourneen, Drogen, Abstürze und Machtkämpfe … der Zusammenbruch scheint nur eine Frage der Zeit zu sein….
“The Runaways” ist ein ansprechendes Musik-Biopic mit tollen Darstellern. Die beiden Twilight-Stars spielen so authentisch, dass sie gar nicht auffallen, denn Michael Shannon stiehlt den beiden Damen als “Kim Fowley” komplett die Show. Wie bei jedem guten Musikfilm, hat man am Ende das Gefühl, dass er noch wesentlich länger hätte sein können…..unbedingt ansehen!….

Link zum deutschen Trailer

Link zum englischen Trailer

Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 70 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 94 %
Um einen relativ rauhen und “ungeschminkten” Blick auf die 70er Jahre zu bekommen, hat Kameramann Benoît Debie (Irreversible, Vinyan, Innocence) “The Runaways” auf 16 mm Film in Super 16 gedreht (obwohl die Produzenten anfangs eigentlich mit einer RED One drehen wollten). Das 16 mm Material wurde bei EFilm auf einem ARRI-Scanner eingelesen und via Digital Intermediate als Blow-Up in 2.35 : 1 auf einer ARRI-Laser auf 35 mm Film aufgezeichnet. Auf Super 16 zu drehen und dann ein Blow-Up auf 2.35 : 1 zu produzieren, führt zwangsläufig zu einer geringeren Detailauflösung als direkt auf 35 mm Film zu drehen. Daher wirkt das Bild von “The Runaways” nur bei hellen Tageslichtszenen bzw. bei hell erleuchteten, kontrastreichen Bühnenaufnahmen plastisch. Nahaufnahmen sind relativ detailreich und scharf. Viele dunklere Weitwinkelaufnahmen wirken leicht detailarm und weich. Die meisten Aufnahmen sind farbtechnisch recht karg und bunt zugleich und spiegeln die 70er Jahre ganz brauchbar wider, d.h. es gibt viele verschiedene Farben, die allesamt einen ausgewaschenen Look haben. Während des gesamten Films ist ein teilweise recht kräftiges Filmkorn zu erkennen, das nicht mit einem Antirauschfilter bearbeitet worden ist. Absolut gesehen ist das Bild recht unterdurchschnittlich, doch es entspricht dem Filmmaterial sehr gut.
English (outline):
- below average detail resolution
o was shot on 16 mm film
+ bright and contrasty scenes offer a nice sense of 3-dimensional depth
+ no use of DNR

Audio: Englisch 94% / Deutsch: 86%
Der Ton von “The Runaways” bietet eigentlich alles, was man von einem Film über Musik hören möchte: schräge Proben, laute und druckvolle Konzerte, gröhlende Menschmassen und trotzdem saubere Stimmen und relativ klare Instrumente. Der Bass, nicht nur von der Bassdrum, ist druckvoll und tief. Auch die hinteren Kanäle werden bei den Musikeinlagen sehr intensiv genutzt, so dass sich ein erstklassiges Livegefühl mit einhüllendem Sound entwickelt. Jedoch sind nicht nur die Musikeinlagen der Band gut gemischt worden, sondern auch viele Neben- und Umgebungsgeräusche wie Autos, Musik in Discos, Menschenmengen in Discos und Lärm auf der Straße. Diese Klangkulisse ist meist so intensiv, dass man ständig von Ton umhüllt ist. Jedoch trifft dies nicht auf beide Tonspuren zu. Hört man sich anfangs nur den deutschen Ton an, kann man ihn mit gut bewerten. Schaltet man dann aber auf den englischen Ton um, merkt man, dass es noch wesentlich besser geht. Beim englischen Ton ist der Bass kräftiger und die Konturierung präziser. Außerdem ist der Dynamikumfang höher und die “Klangumhüllung” ist vollständiger. Beim deutschen Ton hat die Klangkulisse an den Seiten zwischen den Front- und Rear-Lautsprechern Lücken, da die Effekte diffus plaziert wurden und weniger deutlich ertönen. Außerdem sind die Musikeinlagen auch nicht so prägnant wie beim englischen Ton und man hat teilweise das Gefühl, dass man den deutschen Ton über kleinere, schwächere Lautsprecher hören würde. Das Live-Gefühl der englischen Tonspur ist fast referenzmäßig. Die Klangunterschiede der deutschen und englischen Tonspuren lassen sich wohl nur durch unterschiedliche Mischungen und/oder verschiedene Quellmaterialien erklären.
English (outline):
- in comparision to the English track the German track sounds a bit chocked off
- the German track is less enveloping
o both tracks seems to originate from different mixes
+ music pieces of the band sound really great with a nice live feeling
+ the English track creates a wide enveloping sound field
+ offers a lot of deep and powerful bass

Extras/Bonusmaterial:
- Audiokommentar von Kristen Stewart, Dakota Fanning und Joan Jett
- Making of (HD): 15:37 Min.
- Featurette (HD): 2:19 Min.
- Trailer (HD): 1:30 Min.
- Filmtipps (HD):
* Cherrybombs: 1:42 Min.
* Control: 1:55 Min.
* Greta: 2:06 Min.
* Sunshine Cleaning: 2:32 Min.
- Wendecover

Fazit:
Die Blu-ray Disc von “The Runaways” bietet ein absichtlich leicht detailarmes Bild, das dem Filmmaterial aber sehr nahe kommt. Der englische Ton bietet bei den Musikeinlagen fast Referenzklasse. Das Bonusmaterial ist leider etwas knapp.
“The Runaways” is presented on a Blu-ray disc with an intentionally low detailed picture. But this picture comes very close to the original film source. The English audio offers reference quality during the bands stage scenes. The bonus material is unfortunately not very extensive.

Post Metadata

Date
September 21st, 2010

Author
Thomas Konradt

Category

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