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Taking Woodstock (Blu-ray)

Titel/Blu-Ray Review:Taking Woodstock (2009)

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Studio/Anbieter:(c) Tobis / Universal Home Entertainment (2010)
VÖ/Release Date:18.02.2010
FSK/Rating:FSK 6
Regional-Code:B
Media-Info:1 Blu-ray Disc: 1x BD-50
Laufzeit/Runtime:120:26 Min.
Bild-/Video-Format:1.85 : 1
Video-Codec:VC-1 / 1080p 23,976 fps / 16:9 / Advanced Profile 3
Video-Bitrateca. 22,7 Mbps
Audio:Englisch
Deutsch
Audiokommentar
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 3813 kbps
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 3585 kbps
DTS 2.0 (48 kHz/24 Bit) 1509 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch, Englisch
Ø Total Bitrate:ca. 33,7 Mbps
Kapazitätsausnutzung:
utilization of capacity:
37,21 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 79,90 %
Film:
Eigentlich träumt der junge Elliot Teichberg (Demetri Martin) von einer Karriere als Innenausstatter in New York City. Doch das marode Motel seiner Eltern steht kurz vor der Pleite. Also kehrt Elliot in sein Heimatdorf zurück und sucht nach einer Lösung, die bevorstehende Zwangsvollstreckung doch noch abzuwenden. Als er aus der Zeitung erfährt, dass einem groß angekündigten Open Air Konzert die Genehmigung entzogen wurde, wittert Elliot seine Chance: Er bietet den Veranstaltern als Austragungsort die Kuhwiese auf dem elterlichen Grundstück an, ohne zu ahnen, welche gewaltige Welle er damit lostritt. Schon bald zieht ein Bataillon von Organisatoren und schrillen Künstlern in die kleine, konservative Gemeinde und versetzt die Bewohner in helle Aufregung. Als dann auch unzählige Hippies und Musikbegeisterte in die Kleinstadt pilgern, ist das Chaos perfekt. Der Ansturm bringt zwar den erhofften Geldsegen, ist aber logistisch kaum zu bewältigen. Und je unübersichtlicher die Situation wird, desto klarer sieht Elliot, was er wirklich will – und dass sich hier ein historisches Ereignis anbahnt, das alle im Ort verändern wird…
“Taking Woodstock” ist kein Konzertfilm, d.h. es gibt keinerlei Konzertszenen. Der Film erzählt vielmehr, auf charmante Art und Weise, das Drumherum bei der “Organisation” des Konzertes….
Der wirkliche Michael Lang widerspricht des Darstellung des Films, dass Elliot Teichberg/Tiber für den Kontakt zu Max Yasgur, dem Besitzer des Weidelandes, verantwortlich war. Vielmehr soll ein Makler oder Artie Kornfeld, einer der Organisatoren, den Kontakt hergestellt haben. Heute kann sich, außer Elliot Tiber vielleicht, keiner mehr genau an die Ereignisse erinnern. Doch was ist nun wirklich passiert? Dazu sollte man sich an folgenden Spruch erinnern: “If You Remember the 60′s, You Probably Weren’t There”…..

Link zum Trailer

Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 81 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 93 %
Was sofort auffällt ist die leicht reduzierte Farbpalette, die einen entsättigten “Vintage”-Look erzeugen soll. Daher sind einige Szenen auch gewollt mit Nebelfiltern, die die Detailauflösung verringern und Kontraste reduzieren, gedreht worden. Dieser gewollte “Soft-Focus-Look” ist typisches Stilmittel, das gerne verwendet wird um 60er-Jahre-Atmosphäre zu generieren. Nur in einer LSD-Traumsequenz sieht man, was in Sachen Schärfe und Detailauflösung möglich gewesen wäre. Um die Wahrnehmungsintensivierung durch LSD zu veranschaulichen wurden Schärfe, Detailauflösung, Farbsättigung und Kontrast während des Trips erhöht, was dem Bild eine tolle plastische Tiefe verleiht. Alle anderen Szenen besitzen zwar auch etwas Bildtiefe, doch diese ist immer etwas limitiert. In dunkleren Szenen bricht der Eindruck von Bildtiefe etwas ein, da der Kontrast etwas flach ist. Es ist ein sehr feines Filmkorn zu erkennen, welches überhaupt nicht stört und glücklicherweise nicht mit Antirauschfiltern bearbeitet worden ist. Insgesamt repräsentiert die Blu-ray Disc den vom Regisseur gewollten Look recht gut.
English (outline):
+ LSD trip offers a very high sharpness & detail resolution and an excellent sense of depth
+ some nice film grain evident; luckily no DVNR was applied
o intentional use of fog filters generated a misty atmosphere, with lights flare and to soften the contrast and the sharpness
- low contrast in darker scenes deminishes the sense of depth

Audio: Englisch 78% / Deutsch: 75%
Wer bei “Taking Woodstock” auf Konzert-Sequenzen wartet, wird enttäuscht, denn der Film erzählt zwar die Geschichte des legendären Konzertes, doch Konzertausschnitte selbst gibt es nicht zu sehen. Daher bietet der Film Musik-technisch fast nur die Filmmusik und diese ist recht frontlastig, genauso wie der restliche Ton, der streckenweise ebenfalls leicht frontlastig ist und nur eine durchschnittliche Dynamik bietet. Das ändert sich etwas, wenn die ersten Konzertbesucher im Dorf eintreffen und das Chaos überhand erlangt, steigt der Pegel der Hintergrundgeräusche etwas an. Dann kann man rundherum Stimmen, Motorengeräusche, Transistorradios und Gläser und Flaschen klimpern hören. Obwohl englischer und deutscher Ton in dem Lossless-Format DTS HD Master Audio vorliegen, erklingt der englische Ton etwas voller, detailreicher und authentischer.
English (outline):
+ as soon as the first concert attendees arrive in White Lake the background noises like voices, cars and radios create a nice sound field
o English and German track are lossless, but the English track sounds richer and more detailed
- most of the time front heavy
- most of the time: average dynamic range

Extras/Bonusmaterial:
- Audiokommentar von Regisseur Ang Lee
- Deleted Scenes (HD):
* Theateraufführung: 5:35 Min.
* Versicherungsbetrug: 1:42 Min.
* Gemeindetreffen: 3:54 Min.
* Pressekonferenz: 1:55 Min.
* Kontoeröffnung: 1:20 Min.
* Er wird Geld regnen: 1:17 Min.
- Making Of: 20:44 Min.
- Peace Love and Cinema (HD): 19:22 Min.
- No Audience Required: The Earthlight Players (HD): 3:47 Min.
- Horsing Around The Set (HD): 1:52 Min.
- Ang Big Luck Ceremony (HD): 1:37 Min.
- Trailer (HD): 2:08 Min.
- B-Roll: 8:50 Min.
- Wendecover

Fazit:
“Taking Woodstock” wird auf einer brauchbaren Blu-ray Disc veröffentlicht. Die Bildqualität ist zwar relativ durchschnittlich, da Regisseur Ang Lee das Bild mit einem Nebelfilter und mittels Unschärfen auf 60er Jahre getrimmt hat. Trotzdem repräsentiert die Blu-ray Disc das Filmmaterial sehr gut. Der Ton ist eher unspektakulär und etwas frontlastig. Das Bonusmaterial ist relativ umfangreich und recht interessant.
“Taking Woodstock” is presented on a quite good Blu-ray Disc. The picture quality is quite average due to the fact that director Ang Lee wanted a 60′s look which he achieved by means of fog filters, which gave the film a quite soft look. But the BD represents the film material quite well. The sound is a bit front heavy and unspectacular. The bonus material is quite extensive and pretty interessing.

Post Metadata

Date
Februar 3rd, 2010

Author
Thomas Konradt

Category

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