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Rick Wakeman – The Six Wives Of Henry VIII – Live At Hampton Court Palace (Blu-ray)

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Titel:Rick Wakeman – The Six Wives Of Henry VIII – Live At Hampton Court Palace (2009)
Studio/Anbieter:(c) Eagle Rock Entertainment  (2009)
VÖ/Release Date:09.10.2009
FSK/Rating:FSK 0
Regional-Code:A, B, C
Media-Info:1 Disc: 1x BD-25
Laufzeit/Runtime:107:40 Min.
Bild-/Video-Format:1.78 : 1
Video-Codec:AVC-MPEG 4 / 1080i 29,97 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrateca. 19 Mbps
Audio:Englisch
Englisch
Englisch
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/16 Bit) 2915 kbps
Dolby Digital 5.1 (48 kHz/16 Bit) 448 kbps
LPCM 2.0 (48 kHz/16 Bit) 1536 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch, Englisch u.a. (nur Bonusmaterial)
Ø Total Bitrate:ca. 25,5 Mbps
Kapazitätsausnutzung: utilization of capacity:22,28 GB (BD-25 = max. 23,28 GB) = 95,71 %
Film:
Rick Wakemans „The Six Wives Of Henry VIII” ist einer der Meilensteine der Siebziger Jahre, ein kommerzieller Supererfolg mit glänzenden Kritiken und mehr als 15 Millionen verkaufter Tonträger weltweit. Im Mai 2009 erfüllte sich Rick Wakeman einen lang gehegten Wunsch und spielte das gesamte Album live im „Hampton Court Palace“. Es war das erste Mal, dass die gesamte Scheibe live in einem Konzert aufgeführt wurde, außerdem umfasste das Konzert den „Henry VIII“-Track „Defender Of The Faith”, der seinerzeit aus Platzgründen vom Originalalbum gestrichen werden musste. Zudem erhielten einige Stücke neue Intros und Outros. Die beiden ausverkauften spektakulären Konzerte, durchgeführt mit dem English Rock Ensemble, dem Orchestra Europa und dem englischen Kammerchor sowie Brian Blessed als Erzähler, waren einmalige Ereignisse. Diese Blu-ray Disc dokumentiert nachhaltig, warum die Konzerte für all diejenigen eine lebenslange Erinnerung sein werden, die das Glück hatten, dabei gewesen zu sein. Das Bonusmaterial umfasst Einblicke hinter die Kulissen mit Rick Wakeman.
Rick Wakeman (Yes, Sessionmusiker bei David Bowie und Cat Stevens) ist ein Tastengenie und mit dieser BD liefert er ein grandioses Zeitdokument seines Könnens ab. Wakeman wollte schon vor 30 Jahren ein Livekonzert im Hampton Court Palace geben, doch damals sah man es als unpassend an ein Rockkonzert an einer solch historischen Stätte zu veranstalten. Doch beim herannahenden Jubiläum des 500. Jahrestages der Thronbesteigung von “Henry VIII”, wurde Wakeman von der Stiftung Historic Royal Palaces (die sich unter anderem um den Hampton Court Palace kümmert) selbst gefragt, ob er denn noch an einem Konzert dort interessiert wäre…..dieses sensationelle & einzigartige Konzert sollte man zumindest einmal gesehen haben….
Links:  www.rwcc.com

Tracklisting:
01. Tudorture/Henry’s Fanfare
02. Tudorture/1485
03. Catherine Of Aragon
04. Kathryn Howard
05. Jane’s Prelude
06. Jane Seymour
07. Defender Of The Faith
08. Katherine Parr
09. Anne Of Cleves
10. Anne Boleyn
11. Tudorock
12.
Tudorture/1485


Link zu einem Ausschnitt / Link to a clip


Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 79 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 85 %
Laut Classic Media Group wurde das Konzert mit 11 Sony HDW 790p HDTV-Kameras in 1080/50i HDCAM aufgezeichnet. Leider wurde die Aufnahme später in 1080/60i (59,94i) umgewandelt, was gewisse Qualitätsverluste nach sich zog. Eagle Rock wandelt aus Kompatibilitätsgründen jegliches Ausgangsmaterial in 1080/60i um (auch das Material der aktuellen Toto und Quincy Jones BDs). Alles im Allem ist das Bild in hellen/nicht-blauen und ruhigen Passagen recht detailreich und scharf, doch sobald die Musiker richtig loslegen und die Beleuchtung auf blaues Licht umschaltet, wirkt das Bild leicht breiig. Dies mag vor Ort sicher genial ausgesehen haben, doch für die Veröffentlichung auf Blu-ray Disc wurden nicht ideale Entscheidungen getroffen. Das Bild wirkt nur in hellen/nicht-blauen Passagen plastisch. An einigen Stellen kann man einen Hauch “Video-Noise” (der HDTV-Kameras) erkennen. Das Konzert in 1080/24p zu drehen hätte am Ende in einer wesentlich besseren BD-Bildqualität resultiert. Doch dann hätten man wohl die DVDs in NTSC oder mit PAL-Speedup veröffentlichen müssen, was wieder zu anderen Problemen führen könnte.
English (outline):
According to Classic Media Group the concert was shot by means of 11 Sony HDW 790p HDTV cameras in 1080/50i HDCAM. Unfortunately the HDCAM 1080/50i master was converted to 1080/60i (59,94i) by Eagle Rock to ensure world wide compatibility, but this resulted in a small reduction of the picture quality (the new Toto and the Qunicy Jones BDs were also converted). All in all the bright and non-blue scenes offer a quite sharp and detailed picture, but as soon as the musicians really get started and the lighting turns blue, the picture looks a bit mushy. On location this looked certainly amazing but the decisions made were not ideal for a release on Blu-ray Disc. Only bright and non-blue scenes offer a pleasant sense of 3-dimensional depth. A few scenes offer a small bit of “video noise” (originating from the HDTV cameras). To shoot the concert in 1080/24p would have been the right decision for a Blu-ray release. But the DVD release would then have to be done in NTSC or with PAL-Speedup which will lead to other problems.

Audio: English 95%
Der 5.1-Mix klingt enorm räumlich und breitet sich im gesamten Raum aus und bietet dabei auch eine angenehme Tiefenstaffelung. Die Keyboards haben einen leicht sphärischen, nicht-ortbaren Klang, der dem Konzert einen leicht mystischen Sound verleiht. Das Schlagzeug bietet enorm viel Druck. Der 40ig-Köpfige Chor, das Orchester und die Rockband ertönen mit einem seidigen Klang, tief gestaffelt und über die gesamte Front. Für die Tonaufnahmen wurden die kleinsten und feinsten Mikrophone verwendet (4061 und 4099 von DPA). Laut Classic Media Group wurden 161 Tonkanäle in Fairlight Xynergi zu dieser Klangkulisse gemischt. Bass-technisch geht es auch richtig in den Keller wenn Wakeman in die Tasten der MiniMoog bei “Catherine Of Aragon” und – ganz genial – in die Tasten der Kirchen-Orgel bei “Jane Seymour” greift. Spätestens hier erhält das Pseudo-Rockonzert Bach’sche Züge. Während des Gesamten Konzert waren die Publikumsmikrophone offen, jedoch hält sich das Publikum größtenteils, bis auf wenige lustige Zwischenrufe, stark zurück, so dass man es nur am Anfang und am Ende der Stücke wirklich hört. Insgesamt eine fantastische Soundkulisse.
English (outline):
The 5.1 mix sounds very spacious and fills the whole room. The audio offers some depth scaling and the keyboard sounds have spherical and non-locatable touch which makes the whole concert a mystical experience. The drums are thounderous and offer a lot of punch. The 40-strong choir, the full orchestra and the rock band sound very silky and they are scaled over the whole front. According to Classic Media Group 161 audio channels had to be mixed in Fairlight Xynergi. The best and smallest microphones were used to record the instruments (DPA’s 4061 and 4099). The bass gets really deep when Wakeman plays the MiniMoog in “Catherine Of Aragon” and – quite ingenious – the church organ in “Jane Seymour”. And here is where the rock concert gets a Bach-esque touch. Except for a few funny interjections, the audience is most of the time quite timid. So the audience can only be heard at the start and the ending of the pieces. All in all a fantastic soundscape.

Extras/Bonusmaterial:
- Behind the Scenes with Rick (HD): 16:56 Min.

Resümee:
Alles im Allem ist das Bild in hellen/nicht-blauen und ruhigen Passagen recht detailreich und scharf. Das Bild wirkt nur in hellen/nicht-blauen Passagen plastisch. Der 5.1-Mix klingt enorm räumlich und breitet sich im gesamten Raum aus und bietet dabei auch eine angenehme Tiefenstaffelung. Die Keyboards haben einen leicht sphärischen, nicht-ortbaren Klang, der dem Konzert einen leicht mystischen Sound verleiht. Bass-technisch geht es auch richtig in den Keller wenn Wakeman in die Tasten der MiniMoog bei “Catherine Of Aragon” und – ganz genial – in die Tasten der Kirchen-Orgel bei “Jane Seymour” greift. Spätestens hier erhält das Pseudo-Rockonzert Bach’sche Züge. Insgesamt eine fantastische Soundkulisse.
All in all the bright and non-blue scenes offer a quite sharp and detailed picture. Only bright and non-blue scenes offer a pleasant sense of 3-dimensional depth. The 5.1 mix sounds very spacious and fills the whole room. The audio offers some depth scaling and the keyboard sounds have spherical and non-locatable touch which makes the whole concert a mystical experience. The bass gets really deep when Wakeman plays the MiniMoog in “Catherine Of Aragon” and – quite ingenious – the church organ in “Jane Seymour”. And here is where the rock concert gets a Bach-esque touch. All in all a fantastic soundscape.

Post Metadata

Date
September 22nd, 2009

Author
Thomas Konradt

Category

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