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Léon – Der Profi – Ultimate Edition (Blu-ray)

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Titel:Léon – Der Profi / Leon – The Professional (1994)
Studio/Anbieter:Kinowelt Home Entertainment (2008)
VÖ/Release Date:22.10.2008
FSK/Rating:ab 16
Regional-Code:B
Media-Info:1 Disc: 1x BD-50
Laufzeit/Runtime:Kinoversion: 110:33 Min.
Director’s Cut: 132:51 Min.
Bild-/Video-Format:2.35:1
Video-Codec:MPEG-4 AVC / 1080p 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrate24,9 Mbps
Audio:Englisch
Deutsch
isolierte Musik
DTS HD High Resolution 7.1 (48 kHz/24 Bit) 2814 kbps
DTS HD High Resolution 7.1 (48 kHz/24 Bit) 2814 kbps
DTS 2.0 (48 kHz/16 Bit) 768 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch, Englisch
Ø Total Bitrate:ca. 34,2 Mbps
Kapazitätsausnutzung:
utilization of capacity:
38,8 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 83,3 %
Film:
Mathildas Familie wird kaltblütig ermordet. Sie will Rache. Und sie kann den melancholischen Profikiller Léon überreden, ihr zu helfen…..
Ein zwölfjähriges Mädchen möchte Profikiller werden und verliebt sich einen 25 Jahre älteren Mann. Schwieriges Thema für einen Film, der tatsächlich mit einer Zwölfjährigen gedreht werden soll; schließlich darf sie den fertigen Film gar nicht ansehen.
Trotzdem wirkt der Film eher einfach, was wohl an den genialen Schauspielern und deren Leistung liegt. Alles wirkt ganz natürlich und deswegen hat dieser Film auch so viele Fans.
Für Jean Reno, Gary Oldman und Natalie Portman war dieser Film der Startschuß für eine große internationale Karriere.

Bild/Video: 82 %
Das Bild von “Léon” ist recht wechselhaft. Nahaufnahmen haben eine angenehme Detailsauflösung, Weitwinkel-/Distanzaufnahmen jedoch wirken etwas unscharf und weich und wurden zum Teil nachgeschärft, was zu unschönen Doppelkonturen geführt hat. Für die Blu-ray Disc wurde ein neues Master angefertigt, das sich von der 2005er Version darin unterscheided, dass der Kontrast mittels “contrast boost” erhöht  wurde. Als Resultat ist in einigen Szenen das Filmkorn verstärkt worden und es gingen ein paar Schattendetails verloren, wodurch das Bild einen etwas dunklen Eindruck macht. Zusätzlich kann man ein leichtes Farbrauschen erkennen. Im Vergleich zur DVD-Version von 2005 sind weniger Schmutzflecken zu erkennen. Filmkorn ist in einigen Szenen sichtbar, wurde aber glücklicherweise kaum mit einem Anti-Rauschfilter bearbeitet. Das Bild dieser Blu-ray ist der DVD-Ausgabe hinsichtlich Schärfe, Detailauflösung und Farbgebung überlegen.
The picture of “Leon” is quite a mixed bag. Close ups offer a nice detail resolution, but wide shots look a bit soft and were also treated with edge enhancement, which resulted in halos around edges. A new master was created for this Blu-ray release which differs from the 2005 version by it’s boosted contrast. Contrast boosting resulted in a loss of shadow delineation (which gives the film a quite dark look) and a partly more pronounced film grain. There is also a slight amount of color noise visible. In comparison to the 2005 DVD version this new version offers less blemishes like dirt spots. There is some film grain evident which was luckily not treated with DVNR. The picture quality of this Blu-ray is in terms of sharpness, detail resolution and color much better than the DVD version.

Audio: English 81% / Deutsch: 75%
Der Ton von “Léon” ist etwas seltsam geraten. Schon die Kino- bzw. VHS-Version hatte einen effekthascherischen Ton zu bieten, bei dem jedes “Action-Geräusch” auf alle Kanäle verteilt wurde. Die Musik von Éric Serra wurde auch schon damals sehr basslastig abgemischt. Der von Kinowelt durchgeführte 7.1-Remix (enkodiert als DTS HD High Resolution mit 2814 kbps) ist nicht besonders gut gelungen. Spielt man den deutschen Ton in 7.1-Konfiguration ab, kann es, je nach Lautsprechereinstellungen und -aufstellungen, (wohl durch Phasen- und Laufzeit-Effekte) zu Bassauslöschungen kommen (was man am Ende bei der Explosion bemerken kann). Daher wurde der Ton bei diesem Review bevorzugt im 5.1-Downmix abgehört. Die Effekthascherei wurde beim 7.1-Mix noch weiter getrieben so dass simple Schüsse im hinteren Bereich ein riesiges Klangfeld erzeugen, auch wenn die Schüsse  nach vorne abgegeben wurden. Gleichzeitig wartet die Musik mit extremem bass auf. Der 7.1-Remix des englischen Tons ist wesentlich besser gelungen. Hier ist das gesamte Klangfeld harmonischer und die Schüsse und Explosionen haben mehr Druck. Durch die Verwendung von 8 Kanälen und 24-Bit-Auflösung konnte Kinowelt keinen Lossless-Ton auf diese Disc pressen, da dieser im Schnitt um 5500 kbps Bandbreite benötigen würde (mit Spitzen bis 8000 kbps). Hier wäre es besser gewesen auf den 7.1-Remix zu verzichten und lieber den 5.1-Mix als Lossless-Ton (Dolby TrueHD oder DTS HD Master Audio) auf diese Blu-ray Disc zu pressen.
The sound of “Leon” is a little bit strange. Both the cinema version and the VHS version had already a very gimmicky soundtrack which created big sound effects (spread over all channels) out of every “quasi-action-noise”. The music by Éric Serra had always a heavily emphasised bass. The 7.1 remix by Kinowelt (encoded as DTS HD High Resolution with 2814 kbps) is not that good. If the German soundtrack played back on a 7.1 setup it is possible that (depending on the speaker-setup and configuration) bass canceling effects (due to phase-shift- and runtime-effects) may occur (which can be heard in the explosion scene at the end). Therefore this review was preferably carried out with the 5.1-downmix. The sound gimmickry was even expanded on 7.1-remix, so that simple gunshots create a huge rear sound field, even if the shots are forwardly oriented. Additionally the music offers an extreme amount of bass. The 7.1 remix of the English track is a lot better than the German version and also much more harmonious. Gun shots and explosions offer also more punch. Due to the use of 8 channels with 24 bit Kinowelt could not provide lossless sound on this blu-ray, because 7.1 sound with 24 bit uses about 5500 kbps of the bandwidth (with peaks up to 8000 kbps). It would have been better to abandon the 7.1 remix in order to provide a 5.1 mix encoded as lossless audio (Dolby TrueHD or DTS HD Master Audio).

Extras/Bonusmaterial:

Jean Reno – The Road to Leon: 12:25 Min.
Natalie Portman – Starting Young: 13:50 Min.
Leon – A Ten Year Retrospective: 25:10 Min.
Trailer: 1:45 Min.
Fotogalerie: 0:30 Min.

Resümee:
Das Bild von “Léon” ist recht wechselhaft. Nahaufnahmen haben eine angenehme Detailsauflösung, Weitwinkel-/Distanzaufnahmen jedoch wirken etwas unscharf und weich und wurden zum Teil nachgeschärft, was zu unschönen Doppelkonturen geführt hat. Der von Kinowelt durchgeführte 7.1-Remix ist nicht besonders gut gelungen. Die Extras sind zwar knapp aber sehr interessant.
The picture of “Leon” is quite a mixed bag. Close ups offer a nice detail resolution, but wide shots look a bit soft and were also treated with edde enhancement, which resulted in halos around edges. The 7.1 remix by Kinowelt is not that good. The are just a few bonus features but these are very interesting.


Post Metadata

Date
Februar 28th, 2009

Author
Thomas Konradt

Category

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