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Jenseits von Afrika (Blu-ray)

Titel/Blu-Ray Review:Jenseits von Afrika / Out of Africa (1985)

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Studio/Anbieter:(c) Universal Pictures Home Entertainment (2010)
VÖ/Release Date:05.08.2010
FSK/Rating:FSK 12
Regional-Code:A, B, C
Media-Info:1 Blu-ray Disc: 1x BD-50
Laufzeit/Runtime:160:55 Min.
Bild-/Video-Format:1.85 : 1
Video-Codec:MPEG-4 AVC / 1080p 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrateca. 25,6 Mbps
Audio:Englisch
Deutsch
Französisch
Italienisch
Spanisch
Japanisch
Audiokommentar
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 4174 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
Dolby Digital 2.0 (48 kHz/16 Bit) 192 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch, English u.a.
Ø Total Bitrate:ca. 36,6 Mbps
Kapazitätsausnutzung:
utilization of capacity:
46,00 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 98,78 %
Film:
Die reiche Dänin Karen Dinesen (Meryl Streep) heiratet ihren Cousin Baron Bror Blixen (Klaus Maria Brandauer) und baut mit ihm zusammen eine Kaffeeplantage in Kenia auf. Ihre Ehe ist nicht besonders glücklich, denn Bror widmet sich mehr seiner Jagdleidenschaft als seiner jungen Frau. Karen, die von ihren Freunden Tania genannt wird, steckt daher ihre ganze Energie in die Farm, die medizinische Betreuung der Eingeborenen und in ihre schriftstellerische Tätigkeit. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie den attraktiven Safari-Jäger Denys Finch Hatton (Robert Redford) kennen lernt und sich in ihn verliebt. Als der Krieg ausbricht, beweist Tania ihre enorme Tatkraft: In einem wochenlangen Treck quer durch Kenia gelingt es ihr, die Truppen mit lebensnotwendigen Nachschub zu versorgen. Von nun an gilt sie als die außergewöhnlichste Frau in der Kolonie…. .
“Jenseits von Afrika” war für 11 Oscars nominiert und erhielt letztendlich 7 goldene Statuen. Darunter jeweils einen Goldjungen für Regisseur Sydney Pollack und Kamermann David Watkin. Beide starben Anfang 2008 an Krebs. Der Film wurde mit einem Budget von 31 Mio. US$ gedreht und spielte weltweit 128 Mio. US$ Dollar ein…..

Link zum englischen Trailer

Kurzer Bericht über David Watkin

Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 55 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 68 %
“Jenseits von Afrika” wurde 1985 auf 35 mm Film gedreht. Kameramann David Watkin verwendete in den extrem sonnigen Außenaufnahmen den, damals recht neuen und Lichtempfindlichen Film Agfa XT 320, den er überbelichtete. Dadurch wurde das Bild “cremiger” und weicher. Allerdings ist dieser Film etwas körniger als ein vergleichbarer Film von Kodak. Für Nacht- und Innenaufnahmen verwendete Watkin etwas lichtunempfindlicheren Film (Eastman 125T 5247), wodurch er die Paradigmen des Filmens auf den Kopf stellte. Später sollten es ihm Kameramänner wie Janusz Kaminski (z.B. bei “Der Soldat James Ryan”) nachmachen. “Jenseits von Afrika” besitzt daher schon auf dem Filmmaterial ein leicht weiches und körniges Bild. Offenstichlich wollte man sich bei Universal damit nicht abfinden, da dies, nach Meinung von Universal, nicht dem Blu-ray Image entsprechen könne. Daher wurde ein älterer Filmtransfer (es ist einiges an Video-Noise erkennbar), wohl von vor 2002, so lange digital mit Antirausch-Software bearbeitet, bis kaum Filmkorn übrig geblieben ist. Dadurch wurde das sowieso schon weiche Bild noch unschärfer und vor allem detailärmer. Diesem Effekt wurde mit einer digitalen Nachschärfung entgegengearbeitet, wodurch nun fast alle Kanten im Bild eine helle Doppelkontur besitzen. Auf kleinen Bildschirmen (19 bis 24 Zoll) mag dies aus einiger Entfernung nicht auffallen, doch bei TV-Diagonalen jenseits von 42 Zoll sind die Doppelkonturen sehr gut zu erkennen. Nur aus ca. 8 Metern Entfernung (bei 52 Zoll) wirkt das Bild angenehm plastisch und sauber, doch dies entspricht keinem realistischen Sitzabstand. Via Beamer erkennt man sofort, dass das Bild erst “glattgebügelt” worden ist und dann nachgeschärft wurde. Während des gesamten Films erkennt man einen “Brei” aus Resten von Filmkorn, Videonoise und Blockartefakten aus der Nachbearbeitung. Die Farbgebung mag vielleicht stimmen, doch das kann die restlichen, erheblichen Mängel nicht ausgleichen. Leider fällt Universal in jüngerer Zeit immer wieder, mit “verschlimmbesserten” Blu-ray Discs von Katalogtiteln negativ auf. Zumindest bietet die Blu-ray eine bessere Bildqualität als die misslungene DVD.
English (outline):
o DP David Watkin used (against all paradigms) light sensitive Agfa XT 320 for bright outdoor scenes and light insensitive Eastman 125T 5247 for night and in door scenes
o by using the film stock this way the picture got soft and grainy
- probably an old transfer was used as there is some video noise evident
- a lot of DNR was used to remove the film grain, but also a lot of details
- picture is quite soft
- edge enhancement was used to re-sharpen the image after DNR; this resulted in bright halos around edges
+ picture quality is nonetheless better than on the DVD

Audio: English: 65% / Deutsch: 60%
Der Ton von “Jenseits von Afrika” ist recht frontlastig. Vorhandene Surroundeffekte sind recht zurückhaltend gemischt worden. Nur die Musik von John Barry (James Bond) erzeugt ein brauchbares Klangfeld. Einige Szenen bieten auch einen erstaunlich tiefen Bass. Der deutsche Ton klingt etwas Mitten-lastig. Doch die Szenen mit Tiefbass bieten auch richtigen Tiefbass, jedoch keinen mittleren Bass. Dadurch entsteht eine klangliche Lücke zwischen Mitten und Tiefbass, was etwas seltsam klingt. Der Ton ist zwar unspektakulär, passt aber ganz gut zu dem Film. Eine Ausnahme ist nur der unpassende Tiefbass. Die Dialoge sind klar verständlich, wobei die deutschen Dialoge etwas klarer ertönen als die englischen. Das sind aber auch schon alle positive Unterschiede zum englischen Ton, denn der englische Ton bietet eine weitere Räumlichkeit und eine etwas höhere Dynamik.
English (outline):
- quite front heavy mix
o some scenes offer a lot of deep bass, but this bass is quite inappropriate for the film (and the age of the film)
+ John Barry’s music score creates a nice sound field
+ the English track offers a better spatiality and dynamic range than the German track

Extras/Bonusmaterial:
- Audiokommentar von Regisseur Sydney Pollak
- Unveröffentlichte Szenen: 15:02 Min.
- Lied Afrika – Making of: 72:46 Min.
* Perlen wie die Geschichte von Dichtern
* Ein Traum von einer alten Frau*
* Jung und ziellos
* Ostafrika 1913
* Farah
* Ehe mit Bror
* Kamante
* Denys Finch Hatton
* Scheherazade
* Safari mit Denys
* Liebe zu Denys
* Fliegen mit Denys
* Schule
* Parallele Leben
* Besitzt
* Land für die Kikuyu
* Denys’ Tod
* Rückkehr nach Dänemark
* Eines von Afrikas Lieblingskindern
* Abspann
- Original Kinotrailer: 3:00 Min.

Fazit:
Leider hat man bei der Produktion der Blu-ray Disc von “Jenseits von Afrika” das Bild mittels Antirausch-Software total “glattgebügelt” und anschließend nachgeschärft. Dadurch wurde einige Detail entfernt und es entstanden Doppelkonturen. Der Ton klingt wie erwartet, d.h. frontlastig und unspektakulär. Bei diesem Film stört das jedoch kaum. Der Englische Ton erklingt etwas räumlicher und dynamischer. Die Extras sind recht umfangreich.
Unfortunately a lot of the picture details of “Out of Africa” were removed by DVNR. Then edge enhancement was applied to re-sharpen the picture. The sound is quite front heavy, but the music score creates a nice sound field. The bonus material is quite extensive.

Post Metadata

Date
Juli 6th, 2010

Author
Thomas Konradt

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