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Gladiator (Blu-ray)

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Titel:Gladiator (2000)
Studio/Anbieter:(c) Universal Picture Home Entertainment (2009)
VÖ/Release Date:10.09.2009
FSK/Rating:FSK 16
Regional-Code:A, B, C
Media-Info:2 Discs: 2x BD-50
Laufzeit/Runtime:Extended Cut: 170:56 Min.
Kinoversion: 154:58 Min.
Bild-/Video-Format:2.35 : 1
Video-Codec:MPEG-4 AVC / 1080p 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrateca. 18,3 Mbps
Audio:Englisch
Deutsch
Französisch
Italienisch
Portugiesisch
Spanisch
Spanisch (Lateinamerika)
Audiokommentar 1:
Audiokommentar 2:
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 4408 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
Dolby Digital 2.0 (48 kHz/16 Bit) 192 kbps
Dolby Digital 2.0 (48 kHz/16 Bit) 192 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch, Englisch u.a.
Ø Total Bitrate:ca. 31,2 Mbps
Kapazitätsausnutzung: utilization of capacity:Disc 1: 46,49 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 99,82 %
Disc 2: 40,01 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 85,91 %
Film:
Im antiken Rom schreibt man das Jahr 180 nach Christus. Der siegreiche General Maximus ist der Liebling des Kaisers Marcus Aurelius, und der Herrscher will den mutigen Kriegsherrn sogar zu seinem Nachfolger bestimmen. Seinem eigenen Sohn Commodus, der sich mit Vorliebe an grausamen Gladiatorenkämpfen ergötzt, traut der Kaiser das schwierige Amt nicht zu. Als der machtbesessene Commodus das erfährt, tötet er seinen Vater und lässt sich selbst zum Cäsaren krönen. Er verstößt Maximus vom Hof und befiehlt seinen Tod. Maximus gelingt die Flucht, und er kann sich in seine Heimat durchschlagen, wo er nach Jahren blutiger Schlachten endlich seine Frau und seinen Sohn wieder sehen will. Doch Commodus Schergen kamen ihm zuvor und töteten seine Familie. Maximus gerät in Gefangenschaft und wird als Sklave in eine Gladiatorenschule verkauft. Dort lernt er die grausame Kunst des Schwertkampfes, um schließlich als Gladiator nach Rom zurückzukehren. Stets mit einer Maske auftretend bleibt Maximus unerkannt und wird schnell zum Liebling der Massen. Allein die Aussicht auf Rache gibt ihm die Kraft, in der Arena Tag für Tag sein Leben aufs Spiel zu setzen. Der ungeschlagene Kämpfer kennt nur ein Ziel: seinem Peiniger gegenüberzutreten und den Tod seiner Familie zu rächen….!

Link zum Trailer


Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 72 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 60 %
“Gladiator” ist ein Top-Titel aus dem Universal-Katalog und ein Ridley-Scott-Film, da erwartet man die bestmögliche Qualität. Doch es ist leider anders gekommen. Gleich am Anfang sieht man ein extrem digital wirkendes Bild mit Doppelkanten und wachsartigen Gesichtern. Es ist nicht bekannt ob das Bild beim Einscannen oder erst beim Komprimieren “verschlimmbessert” worden ist. Bekannt ist, dass Universal die Blu-ray bei DeLuxe Digital Studios produzieren hat lassen und DeLuxe Studios haben auch “Der längste Tag” und “Patton” von Fox verunstaltet. Man merkt, dass kräftig mit Anti-Rausch-Tools & Dirt-Removal-Tools, Video-Sweetenern und Nachschärfung gearbeitet worden ist. Z.B. Gesichter zeigen eine verminderte Struktur wie z.B. unscharfe Poren oder Falten. Sie wirken zwar nicht wie aus dem Kabinett von Madame Tussauds, der Einsatz eines Tiefpassfilters, zu Entfernung der hochfrequenten Feindetails, ist aber deutlich zu erkennen. Um das Bild dann aber trotzdem etwas schärfer aussehen zu lassen (zumindest auf kleinen TVs) wurde nachträglich noch nachgeschärft (sog. “edge enhancement”), wodurch Kanten einen weißen Rand erhalten haben. Den Einsatz des Tiefpassfilters könnte man wohl damit begründen, dass beide Versionen des Films und insgesamt 186 Min. HD-Bild ( + Ton mit ca. 12 Mbps Maximalbandbreite) auf der Disc sind wodurch nur eine mittlere Bildatenrate von 18,3 Mbps möglich ist. Die Unschärfe und die offensichtliche Nachschärfung werden vor allem bei TV-Diagonalen ab 42 Zoll sehr deutlich. Dazu gibt es (bis auf 2 bis 3 Szenen) kaum Filmkorn zu sehen. Vermutlich wurde das Master auf 22 bis 24-Zoll-Class-1-Monitoren (wie z.B. BARCO RHDM 2301, SONY BVM-L230 oder TAMUZ RLM 124W HD) kontrolliert. Hier wäre eine zusätzliche Kontrolle via Beamer sinnvoll gewesen, dann wären die beschriebenen Probleme sofort sichtbar gewesen. Doch die zusätzlichen Szenen der “Extended Version” wurden nicht verunstaltet und haben zum Teil eine Bildqualität die knapp unter Referenzniveau liegt, wie z.B. die Szene ab 109:30 Min.  (gelöschte Szene “Die Hinrichtung”). Insgesamt hat diese Blu-ray Disc sicher eine bessere Bildqualität als die DVD-Versionen, doch die “extended scenes” zeigen, dass man die Bildqualität 20% höher hätte ausfallen lassen können.
English (outline):
“Gladiator” is one of Universal’s top titels and a Ridley Scott film, so one is expecting the best possible quality. Unfortunately that is not the case. The picture looks very “digital”. It is unknown where the picture quality was “disimproved”: at the telecine stage or at the compression stage. It is known that the disc was mastered by DeLuxe Digital Studios. The studio that also “disimproved” the picture quality of Fox’s “The longest day” and “Patton”. It is obvious that DVNR, dirt removal tools,  video sweeteners and edge enhancement were heavily applied. The faces lack structure like pores and wrinkles but they don’t look like pupetts from Madame Tussaud’s wax museum, but the use of a loss pass filter, for the removal of fine details, is quite obvious. To make the picture look still sharp on small tv sets edge enhancement was applied. This resulted in white halos around edges. A reason to use the low pass filter could be the fact that the disc contains two versions of the film with about 186 minutes of 1080p video (+ audio with ca. 12 Mbps of maximum bandwidth) which resulted in an average video bit rate of about 18,3 Mbps. The unsharp picture and the egde enhancement is quite obvious on 42 inch screens. There is also almost no (except for two or three scenes)  film grain evident. The master was perhaps controlled on 22 to 24 inch Class-1 monitors (like BARCO RHDM 2301, SONY BVM-L230 or TAMUZ RLM 124W HD). A quality control via beamer would have been more sensible, as the described problems are immediately apparent on big screens. Strangely enough the extended scenes offer a much better quality than the scenes of the original cut. Some extended cut scenes (at 109:3) offer even reference quality. So the picture quality of this BD is better than the DVD versions but, as the extended scenes show it, the picture quality could be about 25% better if the picture is treated the right way.

Audio: English 96% / Deutsch: 89%
Der Ton von “Gladiator” war jahrelang Referenzmaterial und kann auch heute noch gut mithalten. Vor allem das hintere Klangfeld bietet sehr viele 360°-Effekte, was die Räumlichkeit extrem erhöht. Die Dynamik ist auch noch auf neuestem Stand, nur der Bassanteil könnte etwas höher sein. Es gibt zwar einige Effekte in der Arena die extremen Tiefbass bieten, aber das ist zu wenig um heute Referenz zu sein. Mit den aktuellen Referenz-Soundtracks wie z.B. von “Stirb Langsam 4.0″ oder “X-Men 3: Der letzte Widerstand”, kann der Soundtrack von “Gladiator” dann in Sachen Vehemenz nicht 100%ig mithalten. Der englische Ton in DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) klingt wesentlich räumlicher, klarer und auch druckvoller als der deutsche 5.1-DTS-Ton (48 kHz/24 Bit, 768 kbps). Bei “Gladiator” hat Hans Zimmer ganz ungeniert von Gustav Holsts “Die Planeten” geklaut. Für “Fluch der Karibik” hat er dann sein “Gladiator”-Thema einfach etwas geändert….
English (Outline):
For a long time the soundtrack of “Gladiator” was considered to be reference and demo material, and it is almost up to date. Especially the rear sound field offers a lot of 360° effects, which increases the spatiality a lot. The dynamic range is also still up to date, but the amount of bass could be a bit higher. There are a few scenes in the arena which offer really deep bass effects, but that is not enough for today to be on reference level. The audio of “Gladiator”  does not have the same vehemence like that of e.g. “Live Free or Die Hard” or “X-Men 3″. The English lossless track encoded as DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) offers a better spatiality, much clearer sound and more punch than the German audio track encoded as DTS (48 kHz/24 Bit, 768 kbps).

Extras/Bonusmaterial:
Disc 1:
- Intro von Ridley Scott für Extended Cut: 0:31 Min.
- Audiokommentar mit Ridley Scott, Pietro Scalia & John Mathieson
- Audiokommentar (Extended Version) mit Ridley Scott & Russell Crowe
- Entfallene Szenen (optional mit Kommentar von Ridley Scott)
- User Guides (U-Control)
- Die Schriftrollen des Wissens (U-Control)
- Visionen aus Elysium – Themen-Auswahl (U-Control)
- BD-Live Feature
Disc 2:
- Visionen aus Elysium – Themen-Portal: 11 Seiten mit je 30 Kurz-Clips
- Ehre und Stärke – Die Welt von Gladiator: 196:50 Min.
* Die Entstehung der Story
* Das Handwerkzeug des Krieges: Die Waffen
* Die Tracht des Reiches: Kostümdesign
* Die Hitze des Gefechts: Produktionstagebuch
* Staub und Schatten: Die Auferstehung Proximos
* Der Glanz Roms: Visuelle Effekte
* Taten für die Ewigkeit: Ursache und Wirkung
- Idee & Ausführung:
* Production-Design: 9:34 Min.
* Erstellung der Storyboards: 13:37 Min.
* Multi-Winkel-Storyboards
* Kostümdesign-Galerie
* Fotogalerien
* Waffen-Fibel: Simon Atherton: 5:03 Min.
- Nicht verwendete Sequenzen & gelöschte Szenen:
* alternatives Titel-Design: 9:16 Min.
* Blut-Vision: 2:16 Min.
* Nashornkampf: 4:14 Min.
* Waffenwahl: 0:48 Min.
* Schatztruhe: 7:12 Min.
- Die Aurelianischen Archive:
* Das Making Of Gladiator: 25:03 Min.
* Gladiatorenkämpfe: Der römische Sport um Leben und Tod: 50:04 Min.
* Hans Zimmer: Die musikalische Untermalung von Gladiator: 20:42 Min.
* Ein Abend mit Russel Crowe: 27:15 Min.
* Maximus ungeschnitten: Zwischen den Takes mit Russel Crowe: 8:00 Min.
* Mein Gladiator-Tagebuch erzählt von Jungschauspieler Spencer Treat Clark (Texttafeln)
* Die visuellen Effekte: Germania und Rom: 23:50 Min.
* Trailer:
- Kino-Teaser-Trailer (HD): 1:08 Min.
- Kino-Trailer (HD): 1:28 Min.

* TV-Spots: 8:55 Min

Resümee:
Gleich am Anfang sieht man ein extrem digital wirkendes Bild mit Doppelkanten und wachsartigen Gesichtern. Man merkt, dass kräftig mit Anti-Rausch-Tools & Dirt-Removal-Tools, Video-Sweetenern und Nachschärfung gearbeitet worden ist. Der Einsatz eines Tiefpassfilters, zu Entfernung der hochfrequenten Feindetails, ist aber deutlich zu erkennen. Den Einsatz des Tiefpassfilters könnte man wohl damit begründen, dass beide Versionen des Films und insgesamt 186 Min. HD-Bild ( + Ton mit ca. 12 Mbps Maximalbandbreite) auf der Disc sind wodurch nur eine mittlere Bildatenrate von 18,8 Mbps möglich ist. Doch die zusätzlichen Szenen der “Extended Version” wurden nicht verunstaltet und haben zum Teil eine Bildqualität die knapp unter Referenzniveau liegt. Insgesamt hat diese Blu-ray Disc sicher eine bessere Bildqualität als die DVD-Versionen, doch die “extended scenes” zeigen, dass man die Bildqualität 20% höher hätte ausfallen lassen können. Der Ton von “Gladiator” war jahrelang Referenzmaterial und kann auch heute noch gut mithalten. Vor allem das hintere Klangfeld bietet sehr viele 360°-Effekte, was die Räumlichkeit extrem erhöht. Die Dynamik ist auch noch auf neuestem Stand, nur der Bassanteil könnte etwas höher sein. Es gibt zwar einige Effekte in der Arena die extremen Tiefbass bieten, aber das ist zu wenig um heute Referenz zu sein.
It is obvious that DVNR, dirt removal tools,  video sweeteners and edge enhancement were heavily applied. The faces lack structure like pores and wrinkles but they don’t look like pupetts from Madame Tussaud’s wax museum, but the use of a loss pass filter, for the removal of fine details, is quite  A reason to use the low pass filter could be the fact that the disc contains two versions of the film with about 186 minutes of 1080p video (+ audio with ca. 12 Mbps of maximum bandwidth) which resulted in an average video bit rate of about 18,8 Mbps. For a long time the soundtrack of “Gladiator” was considered to be reference and demo material, and it is almost up to date. Especially the rear sound field offers a lot of 360° effects, which increases the spatiality a lot. The dynamic range is also still up to date, but the amount of bass could be a bit higher. There are a few scenes in the arena which offer really deep bass effects, but that is not enough for today to be on reference level.

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Date
September 7th, 2009

Author
Thomas Konradt

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