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Eat, Pray, Love (Blu-ray)

Titel/Blu-Ray Review:Eat, Pray, Love (2010)

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Studio/Anbieter:(c) Sony Pictures Home Entertainment (2011)
VÖ/Release Date:24.02.2011
FSK/Rating:FSK 0
Regional-Code:A, B, C
Media-Info:1 Blu-ray Disc: 1x BD-50
Laufzeit/Runtime:Kinoversion: 140:05 Min.
Director’s Cut: 145:39 Min.
Bild-/Video-Format:1.85 : 1
Video-Codec:MPEG-4 AVC / 1080p 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrateca. 23,9 Mbps
Audio:Englisch
Deutsch
Japanisch
Türkisch
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 2792 kbps
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 2781 kbps
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 2692 kbps
Dolby Digital 5.1 (48 kHz/16 Bit) 448 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch, Englisch u.a.
Ø Total Bitrate:ca. 35,1 Mbps
Kapazitätsausnutzung:
utilization of capacity:
46,33 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 99,49 %
In dieser inspirierenden, auf einer wahren Begebenheit beruhenden Bestsellerverfilmung weckt die wachsende Überzeugung, dass das Leben aus mehr als nur Mann, Haus und Karriere besteht, neuen Lebenshunger in Liz Gilbert (Julia Roberts). Sie kehrt New York für mehrere Jahre den Rücken und reist nach Italien, Indien und Bali, um sich durch gutes Essen, Meditation und die Aussicht auf eine neue, wahre Liebe selbst zu finden….
“Eat, Pray, Love” soll eine romantische Reise durch die Gefühlswelt und durch viele Orte der Erde sein. Doch die Handlung ist allzu vorhersehbar und viel zu lang. Alles wird so einfach dargestellt, z.B. die Trennung vom Partner und das Zurücklassen des ganzen vorherigen Lebens. Die Ängste und Schmerzen dabei können vom Film nicht transportiert werden. Italien wird als reines Klischee dargestellt und das “Beten” eröffnet dem Zuschauer rein gar nichts. Keine echten Informationen über Sinnsuche und geistige Mitte. Doch zumindest die Bilder sind sehr schön anzusehen und rufen Reisesehnsüchte hervor sowie das gezeigte Essen umgehend Hunger erzeugt. An den Kinokassen konnte der 60 Mio. US$ Film weltweit ca. 204 Mio. US$ einspielen….
Link zum deutschen Trailer

Link zum englischen Trailer

Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 82 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 95 %
“Eat, Pray, Love” wurde von Kameramann Robert Richardson (Platoon, The Doors, Inglourious Basterds, Shutter Island) auf 35 mm flat in 1.85:1 gedreht. Das 4K-Digital Intermediate wurde bei EFilm produziert und von dem französischen “Star-Coloristen” Yvan Lucas (Die fabelhafte Welt der Amelie, Shutter Island, Die Legende von Aang) farbkorrigiert. Die Farben wurden intensiv, warm und malerisch eingestellt und entsprechen nicht dem typischen Orange-Türkisch-Schema der aktuellen Action-Blockbuster. Beim Drehen hat Richardson wohl Glow-Filter oder dünne Stoffnetze oder teilweise mit Vaseline bestrichene Scheiben vor der Kameralinse eingesetzt um den vorhandenen Film-Look zu erzeugen. Hier strahlen einzelne helle Bereiche mit einer Art “Aura” über, wodruch ein Heiligenschein-ähnliches, weiches “Glühen” in bestimmten Bildbereichen ermöglicht wird. Das Ganze gleicht damit einer Traumsequenz oder einem Urlaubsprospekt. Einen Nachteil haben diese Effekte allerdings, denn die Bild-Plastizität wird dadurch schon etwas reduziert. Die Detailauflösung ist dennoch relativ, was man vor allem in Nahaufnahmen ohne “Heiligenschein” sehr gut beobachten kann. Während des gesamten Films ist ein sehr feines Filmkorn sichtbar, das nicht mit Antirauschfiltern bearbeitet worden ist. Absolut gesehen wirkt das Bild etwas weich, jedoch entspricht es dem Filmmaterial sehr gut.
English (outline):
- due to the intentional “glow”-look the 3-dimensional sense of depth is a bit limited
o colors are very saturated and warm
+ close-ups offer a high picture sharpness and detail resolution
+ some nice film grain evident; luckily no DNR was applied
+ represents the film source very well

Audio: Englisch 76% / Deutsch: 76%
“Eat, Pray, Love” bietet, abgesehen von der Musik, nur durchschnittlichen Comedy-/Drama-Ton, d.h. wenig spektakuläre Surroundeffekte und nur in Musik-unterlegten Szenen einen guten Dynamikumfang. Wobei der Film aber auch recht dialoglastig ist und auf Effekte fast verzichten kann. Dennoch verbreiten Massenszenen und dezente Hintergrundgeräusche dann doch etwas Räumlichkeit. Der tolle Musik-Soundtrack erklingt enorm räumlich und liefert eine ordentliche Menge an druckvollem Bass (z.B. “Heart of Gold” von Neil Young, “Dreams” von Fleetwood Mac usw.). Wirklich mehr braucht der Ton dieses Films auch nicht.
English (outline):
- average comedy sound, except for the music, with a few surround effects and an average dynamik range
o quite dialog driven film
+ some ambient noise and crowd scenes create a nice spatiality
+ the music score also creates a great spatiality and offers some powerfull bass

Extras/Bonusmaterial:
- Markierung der zusätzlichen Szenen beim Director’s Cut
- Ryan Murphys „Eat Pray Love“ Abenteuer (HD): 4:18 Min.
- Das Abenteuer beginnt (HD): 15:25 Min.
- Beten in Indien (HD): 14:41 Min.
- Balance finden (HD): 11:48 Min.
- „Better Days“ Musikvideo (HD): 4:12 Min.
- Trailer:
* Please Give
* Kindsköpfe
* The Social Network
- BD-Live
- Wendecover

Fazit:
Die Blu-ray Disc von “Eat, Pray, Love” bietet eine gutes, wenn auch etwas weiches wirkendes Bild, das dem Filmmaterial aber sehr gut entspricht. Der durchschnittliche Ton, bietet ein paar dezente Surround-Effekte und einen teils druckvollen Soundtrack. Das Bonusmaterial ist nur bedingt interessant.
The Blu-ray Disc of “Eat, Pray, Love” offers a good picture quality, but the picture is intentionally a bit soft. But the picture of the BD comes very close the film source. The audio offers a some subdued surround effects and a powerful soundtrack. The bonus material is not throughout interesting.

Post Metadata

Date
Februar 23rd, 2011

Author
Thomas Konradt

Category

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