wordpress stats

HD Reporter

HD News, Blu-ray Disc Reviews
al-kabelshop

HD-Reporter.de - Blu-ray Reviews in deutsch und englisch mit technischen Details wie Video-/Audio-Bitrate, Discgroesse, Video-/Audio-Codecs


Das Tagebuch der Anne Frank (Blu-ray)

das-tagebuch-der-anne-frank-blu-ray

bei amazon.de bestellen

bei LOVEFiLM ausleihen

Titel:Das Tagebuch der Anne Frank / The Diary of Anne Frank (1959)
Studio/Anbieter:(c) 20th Century Fox Home Entertainment (2009)
VÖ/Release Date:20.07.2009
FSK/Rating:FSK 12
Regional-Code:B
Media-Info:1 Disc: 1x BD-50
Laufzeit/Runtime:179:31 Min.
Bild-/Video-Format:2.35 : 1
Video-Codec:AVC-MPEG 4 / 1080p 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrateca. 18,6 Mbps
Audio:Englisch
Englisch
Deutsch
Italienisch
Polnisch
Spanisch
Kastilisch
Audiokommentar
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 2993 kbps
Dolby Digital 4.0 (48 kHz/16 Bit) 448 kbps
DTS 2.0 (48 kHz/24 Bit) 448 kbps
DTS 2.0 (48 kHz/24 Bit) 448 kbps
DTS 2.0 (48 kHz/24 Bit) 448 kbps
DTS 2.0 (48 kHz/24 Bit) 448 kbps
Dolby Digital 2.0 (48 kHz/16 Bit) 224 kbps
Dolby Digital 2.0 (48 kHz/16 Bit) 224 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch, Englisch u.a.
Ø Total Bitrate:ca. 27,1 Mbps
Kapazitätsausnutzung: utilization of capacity:45,10 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 96,84 %
Auf der Flucht vor den Nazis verstecken sich Otto Frank (Joseph Schildkraut), seine Frau (Gusti Huber) und ihre zwei Töchter Anne (Millie Perkind) und Margot (Diane Baker) am 9. Juli 1942 auf dem Dachboden ihres Amsterdamer Hauses. Obwohl der Raum sehr klein ist, nehmen sie noch Freunde auf: Mr. Und Mrs. Van Daan (Lou Jacobi & Shelley Winters) und ihren Sohn Per (Richard Beymer), sowie Mr. Dussel (Ed Wynn). Anne führt Tagebuch über jeden Tag ihrer Gefangenschaft, beschreibt den täglichen Überlebenskampf auf engstem Raum und die ständige Angst vor der Entdeckung durch die Gestapo. Im August 1944 werden sie verraten und ins KZ von Bergen-Belsen deportiert. Dort stirbt Anne Frank 1945….
“Das Tagebuch der Anne Frank” hilft als Schulliteratur und auch als Schulfilm gegen das Vergessen. Jeder sollte das Buch gelesen oder den Film zumindest einmal gesehen haben….

Link zum deutschen Ausschnitt

www.annefrank.org

Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 75 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 75 %
Nach dem der 1951er Film “Der Tag, an dem die Erde stillstand” eine sehr gute Figur auf Blu-ray Disc gemacht hat, waren die Erwartung an den 1959er Film “Das Tagebuch der Anne Frank” leicht höher. Doch die Erwartungen wurden nicht erfüllt. Gleich zu Beginn des Films sind viele Filmschäden und Verschmutzungen zu erkennen. Dazu kommt noch ein sehr unruhiger Bildstand und ein Flächenflimmern. Diese Probleme hätte man größtenteils mit einer ordentlichen Restaurierung sicher beheben können. Was nicht änderbar ist, sind die Probleme, die schon 1959 mit den anamorphotischen Linsen vorhanden waren. Diese Linsen, die es erst seit 1954 gab, konnten nur in der Mitte des Bildes eine richtig scharfe Darstellung mit hoher Kantenschärfe liefern. Durch eine heftige chromatische Aberration sind die Kanten an den Außenbereichen der Aufnahmen immer leicht unscharf. In der Mitte des Bildes ist auch “Anne Frank” recht scharf und bietet auch eine gute Detailauflösung. Der Kontrast des Schwarz-Weiß-Bildes und die Grauabstufungen sind recht ausgewogen und gut gelungen. Es ist eine durchschnittliche Menge an Filmkorn zu erkennen, das glücklicherweise nicht mit Anti-Rauschtools bearbeitet worden ist (im Gegensatz zu “Der längste Tag“). Bis auf oben genannte Probleme ist das Bild eigenlich ganz ordentlich.
English (outline):
Right at the beginning of the film there are a lot of damages and blemishes like dirt & white spots noticeable. There is also a frame and area flicker evident. This problems could have been solved by means of a proper restoration. But there are other problems apparent which were also problems in 1959 and they cannot be solved. Due to use of anamorphotic lenses of that time (introduced in 1954) just the center of a frame is really sharp, the border of the frame is always slightly soft. This originates in the chromatic aberration of the anamorphotic lenses and is now an inherent part of the film negative. “Anne Frank” offers a nice picture sharpness and detail resolution at least in the center of the picture. Contrast and grey scale is quite good. There is some film grain visible which was luckily not treated with anti-noise or de-graining software (unlike “The longest Day“).

Audio: English 60% / Deutsch: 50%
Der deutsche Ton von “Das Tagebuch der Anne Frank” wurde 1959 nach der Kürzung auf 150 Minuten in mono produziert. Erst 2006 wurden die ca. 20 Minuten zusätzliche Szenen der ungekürzten Fassung nachträglich synchronisiert. Diese Synchronisation kann man allerdings alles andere als gelungen bezeichnen – eher das genaue Gegenteil. Der restliche Ton ist ganz brauchbar, d.h. man versteht die Dialoge sehr gut. Der englische Ton ist in einem lossless 5.1-Remix in DTS HD Master Audio (48 kHz/24 Bit) und im original 4.0-Kinomix (Dolby Digital 4.0) von 1959 auf der Disc vorhanden. Der 5.1-Mix erzeugt mit seiner Musik eine gute Räumlichkeit, der 4.0-Ton klingt ähnlich aber nicht ganz so präzise und feinfühlig.
English (outline):
Fox wanted George Stevens to cut “The Diary of Anne Frank” back to about 150 minutes. Unfortunately only this version was dubbed in German. When the uncut version was reconstructed in 2006 the “new” scenes had to be dubbed in German. But the dubbing is not very good – it is actually the opposite. The residual older part of the dubbing is quite good. The English audio is available as a new 5.1 mix encoded as DTS HD Master Audio (48 kHz/24 Bit) and as the original 4.0 mix encoded as Dolby Digital 4.0 (384 kbps). The music of the 5.1 track creates somewhat of a sound field. The 4.0 track sounds similar but not as rich and precise than the 5.1 track.

Extras/Bonusmaterial:
- Audiokommentar mit George Stevens Jr. und Millie Perkins
- George Stevens und der Zweite Weltkrieg: 7:40 Min.
- Das Making-of von „Das Tagebuch der Anne Frank“: Erinnerungen eines Sohnes: 25:05 Min.
- „Das Tagebuch der Anne Frank“: Erinnerungen von Millie Perkins und Diane Baker: 25:53 Min.
- Shelly Winters und „Das Tagebuch der Anne Frank“: 7:00 Min.
- Die Vertonung von „Das Tagebuch der Anne Frank“: 7:54 Min.
- „Das Tagebuch der Anne Frank“ und der Schriftwechsel: 13:12 Min.
- „Fox Legacy“ mit Tom Rothman: 14:08 Min.
- Das Tagebuch der Anne Frank: Stimmen aus der Vergangenheit: 90:07 Min.
- Das Tagebuch der Anne Frank: Auszug von George Stevens Die Reise eines Filmemachers: 7:59 Min.
- Pressekonferenz mit George Stevens: 5:01 Min.
- Erste Aufnahmen von Millie Perkins: 2:20 Min.
- Fox tönende Wochenschau:
* Millie Perkins wird Anne Frank im Film über das Buch: 1:01 Min.
* Friedensnobelpreis für einen belgischen Priester: 0:24 Min.
- Vorbereitung auf die Filmpremiere: 1:01 Min.
- Highlights der Oscar® Verleihung: 2:06 Min.
- Millie Perkins besucht das L.A. Kunstmuseum: 0:51 Min.
- Ein großartiger Start bei der Filmpremiere in L.A.: 1:17 Min.
- Trailer: 3:11 Min.
- Internationaler Trailer: 4:32 Min.
- Interaktive Bildergalerie von Pressematerialien
- Bildergalerie „Hinter den Kulissen“

Resümee:
Gleich zu Beginn des Films sind viele Filmschäden und Verschmutzungen zu erkennen. Dazu kommt noch ein sehr unruhiger Bildstand und ein Flächenflimmern. Der Kontrast des Schwarz-Weiß-Bildes und die Grauabstufungen sind recht ausgewogen und gut gelungen. Es ist eine durchschnittliche Menge an Filmkorn zu erkennen, das glücklicherweise nicht Anti-Rauschtools bearbeitet worden ist. Der deutsche Ton von “Das Tagebuch der Anne Frank” wurde 1959 nach der Kürzung auf 150 Minuten in mono produziert. Erst 2006 wurden die ca. 20 Minuten zusätzliche Szenen der ungekürzten Fassung nachträglich synchronisiert. Diese Synchronisation kann man allerdings alles andere als gelungen bezeichnen – eher das genaue Gegenteil. Der englische 5.1-Mix erzeugt mit seiner Musik eine gute Räumlichkeit, der 4.0-Ton klingt ähnlich aber nicht ganz so präzise und feinfühlig. Die Extras sind enorm umfangreich und alle interessant.
Right at the beginning of the film there are a lot of damages and blemishes like dirt & white spots noticeable. There is also a frame and area flicker evident. Contrast and grey scale is quite good. There is some film grain visible which was luckily not treated with anti-noise or de-graining software. Fox wanted George Stevens to cut “The Diary of Anne Frank” back to about 150 minutes. Unfortunately only this version was dubbed in German. When the uncut version was reconstructed in 2006 the “new” scenes had to be dubbed in German. But the dubbing is not very good – it is actually the opposite. The English audio is available as a new 5.1 mix which creates somewhat of a sound field. The bonus material is very extensive and also very interesting.


Post Metadata

Date
Juli 15th, 2009

Author
Thomas Konradt

Category

Tags

Leave a Reply