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Das Boot – The Director’s Cut (Blu-ray)

Titel/Blu-Ray Review:Das Boot – The Director’s Cut (1981/1997)

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Studio/Anbieter:(c) Eurovideo (2010)
VÖ/Release Date:14.10.2010
FSK/Rating:FSK 12
Regional-Code:A, B, C
Media-Info:1 Blu-ray Disc: 1x BD-50
Laufzeit/Runtime:208:52 Min.
Bild-/Video-Format:1.85 : 1
Video-Codec:MPEG-4 AVC / 1080p 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrateca. 21 Mbps
Audio:DeutschDTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/16 Bit) 2148 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch
Ø Total Bitrate:ca. 24,5 Mbps
Kapazitätsausnutzung:
utilization of capacity:
44,47 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 95,50 %
Film:
Das Boot – die authentische und faszinierende Charakterstudie einer U-Boot-Mannschaft im Zweiten Weltkrieg. Nach dem Bestseller-Roman von Lothar-Günther Buchheim, der seine eigenen Erlebnisse als Kriegsberichterstatter (im Film die Rolle des Leutnant Werner, gespielt von Herbert Grönemeyer) beschreibt. In der klaustrophobischen Enge des U-Bootes muss die Besatzung unter Kapitänleutnant „Kaleun“ (Jürgen Prochnow), genannt „Der Alte“, im Seekrieg im Atlantik mit der allgegenwärtigen Todesgefahr leben….
In “Das Boot” versammelt sich fasst das komplette Who-is-Who des deutschen Films. Viele wurde durch den Filme bekannt und einige schafften es auch nach Hollywood: von Regisseur Wolfgang Petersen (Die Konsequenz, Outbreak, Troja), Kameramann Jost Vacano (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Total Recall, Hollow Man), Cutter Hannes Nikel (Raumpatrouille Orion, Tod im Spiegel, Stalingrad), Set Designer Rolf Zehetbauer (Lola, Enemy Mine, Ödipussi, Luther) und die Schauspieler Jürgen Prochnow (Dune – Der Wüstenplanet, Beverly Hills Cop II, The Da Vinci Code – Sakrileg), Otto Sander (Der Himmel über Berlin, In weiter Ferne, so nah!, Comedian Harmonists), Herbert Grönemeyer, Uwe Ochsenknecht (Männer…, Schtonk!, Zweiohrküken), Martin Semmelrogge (Bang Boom Bang, Neues vom Wixxer, Kopf oder Zahl), Klaus Wennemann (Der Fahnder, Abwärts), Heinz Hoenig (Die Katze, Der achte Tag, 7 Zwerge), Claude-Oliver Rudolph (Herbstmilch, James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug), Ralf Richter (Abwärts, Manta – Der Film, Bang Boom Bang), Jan Fedder (Der Experte, Soul Kitchen) bis Hubertus Bengsch (Synchronstimme für Richard Gere, Gary Cole, Harold Ramis und William Petersen).
“Das Boot” ist ein packender, extrem spannender und authentischer Antikriegsfilm. Jeder sollte ihn mal gesehen haben…..
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Link zum deutschen Trailer

Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 79 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 89 %
Kameramann Jost Vacano (Die unendliche Geschichte, Robocop, Starship Troopers) hat “Das Boot” auf 35 mm Film gedreht. “Das Boot – Director’s Cut” erschien 1999 auf DVD. Diese DVD basierte auf einem HD-Transfer der 1997 von Sony produziert wurde. Für eine BD war der Transfer aber sicher nicht geeignet, da damals die resultierende Bildqualität auf kleineren TVs zählte und das Bild dahingehend optimiert wurde. Deswegen hat die Bavaria für diese BD einen neuen Transfer produziert, der von der Bavaria-Tochter Eurovideo auf BD veröffentlicht wird. Zu Beginn wirkt das Bild etwas unscharf und nur unterdurchschnittlich detailiert. Doch sobald die Beleuchtung auf den Punkt stimmt und auch der Fokus der Kamera korrekt eingestellt ist (z.B. ab 141:50), bietet auch das Bild einen enorm plastischen Eindruck. In dunkleren Szenen lässt dieser Eindruck etwas nach. Hier ist auch die Detailschärfe etwas geringer. Die Menge und Stärke des Filmkorns variiert von Szene zu Szene, findet sein Maximum aber in Nacht- und Morgendämmerungsszenen. Insgesamt wirkt das Bild sehr Film-ähnlich, bietet aber nicht die ultahohe Kantenschärfe, die man von aktuellen Kinofilmen her kennt. Im Vergleich zur DVD bietet die BD vor allem in kontrastreichen und hellen Szenen eine wesentlich bessere Bildqualität.
English (outline):
- sharpness not always quite high
- darker scenes offer just a limited sense of depth
+ bright and contrasty scenes offer a good 3-dimensional sense of depth
+ film like presentation
+ amount of film grain varies from scene to scene
+ no use of DNR

Audio: Deutsch: 100%
“Das Boot” wurde 1981 in Dolby Surround produziert. Als sich Wolfgang Petersen 1996 dazu entschied die 149 Min. Kinofassung mit Szenen der 5-stündigen TV-Fassung zu einem Director’s Cut mit einer Länge von 208 Min. zu schneiden, sollte auch ein komplett neuer, umhüllender Tonmix erstellt werden. Dies hat Wolfgang Petersen in seinem Buch “Ich liebe die großen Geschichten. Vom ‘Tatort’ bis nach Hollywood” ausführlich erklärt. Übernommen wurde diese Aufgabe von den Tontechnikern von Soundeluxe, die die Originalbändern aus München dafür erhielten. Diese Bänder mussten zum Teil im Ofen “gebacken” werden, damit sie beim Abspielen nicht auseinanderfielen. Die Sounddesigner Scott Gershin, Peter Sullivan und Michael Keller produzierten dazu komplett neue Toneffekte. Hierbei kamen z.B. Unterwassermikrophone, ein Metallkanu und Sauerstoffflaschen zum Einsatz. Anschließend wurden, mit Hilfe von Soundeluxe Haupttonmeister Stanley Johnston, die Dialoge, die Toneffekte und die Musik mit einem, damals State-of-the-Art, Neve VRP 72-Kanalmischpult zu einem 6-Kanalmix (5.1) gemischt. Da der Director’s Cut von Sony in die Kinos gebracht werden sollte, war das Sony eigene Tonformat SDDS obligatorisch. Hierfür wurden von Peter Zinda neue Toneffekte für die zusätzlichen SDDS-Kanäle Center-Links und Center-Rechts erstellt. Johnston und Keller kreierten dann einen zusätzlichen SDDS-8-Kanal-Mix. Auf der BD findet man jedoch den 5.1-Mix. Gleich zu Beginn bemerkt man, dass es sehr viele Split-Surround-Effekte gibt, die den Zuschauer komplett einhüllen. Ebenso räumlich ertönt die Musik von Klaus Doldinger. Die Dialoge klingen erstaunlich voll und klar. Der Bass ist ebenfalls schon am Anfang recht präsent, jedoch bemerkt man erst später, z.B. bei den Wasserbomben, wie extrem tief und druckvoll der Bass sein kann. Hier haben die Tonmischer wirklich grandiose Arbeit geleistet. Richtig beeindruckend wird der Mix wenn das Boot auf dem Grund liegt und es in allen Ecken knackt, Knarzt und Bolzen quer durch den Hörraum fliegen. Das Klangfeld ist in dieser Szene so authentisch, dass man wirklich glaubt in einem U-Boot zu sein. Die Spannung wird dabei fast unerträglich, was vom Ton durch Stille und dezente Surroundeffekte, wie Echolot-Geräusche, unterstützt wird. Auch der Dynamikumfang ist sehr hoch, so dass der Ton insgesamt knapp auf dem Referenztreppchen landet.
English (outline):

+ offers a lot of split-surround effects
+ offers extremely low and powerfull bass
+ sound field is very enveloping
+ music score by Klaus Doldinger sounds also quite spatial

Extras/Bonusmaterial:
- Making of “Die Feindfahrt der U96″ (HD): 57:27 Min.
- Schlacht im Atlantik (HD): 38:48 Min.
- Weitere Programmtipps:
* Das Hörspiel “Das Boot”: 1:16 Min.
* “Das Boot”-TV-Fassung
- BD-Live
- Wendecover

Fazit:
Die Blu-ray Disc von “Das Boot – The Director’s Cut” bietet ein Film-ähnliches Bild, das nicht immer sehr scharf ist, aber dem Filmmaterial relativ nahe kommt. Der Ton ist auf Referenzniveau und bietet sehr viele Split-Surround-Effekte und und extrem tiefen und druckvollen Bass. Das Bonusmaterial bietet zwar 2 längere Dokus, doch der geniale Audiokommentar Petersens von der DVD fehlt.
“Das Boot – The Director’s Cut” is presented on a Blu-ray disc with a quite film like picture. The picture is not always sharp but it comes relatively close to the original film source. The audio track is reference quality and offers a lot of split surround effects and very deep and powerful bass. The bonus material offers 2 lengthy featurettes but the Petersen commentary is absent.

Post Metadata

Date
Oktober 25th, 2010

Author
Thomas Konradt

Category

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