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Brokeback Mountain (Blu-ray)

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Titel:Brokeback Mountain (2005)
Studio/Anbieter:(c) Universum Film (2009)
VÖ/Release Date:14.08.2009
FSK/Rating:FSK 12
Regional-Code:B
Media-Info:1 Disc: 1x BD-50
Laufzeit/Runtime:134:28 Min.
Bild-/Video-Format:1.85 : 1
Video-Codec:VC-1 / 1080p 23,976 fps / 16:9 / Advanced Profile 3
Video-Bitrateca. 27,8 Mbps
Audio:Englisch
Deutsch
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/16 Bit) 1861 kbps
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/16 Bit) 1979 kbps
Untertitel/Subtitles:Deutsch, Englisch
Ø Total Bitrate:ca. 33,7 Mbps
Kapazitätsausnutzung: utilization of capacity:40,42 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 86,79 %
Film:
Eine Liebe gegen alle Widerstände. Eine Liebe, die ihren Namen nicht zu nennen wagt. Ergreifende, epische Liebesgeschichte aus dem Herzen Amerikas.
Wyoming 1963. Der Rancher Ennis del Mar (Heath Ledger) und der Rodeoreiter Jack Twist (Jake Gyllenhaal) werden auf Brokeback Mountain angeheuert, den Sommer über eine Herde Schafe vor Wilderern und Raubtieren zu schützen. In der harten und rauen Einsamkeit der Berge entwickelt sich zwischen den beiden bald mehr als bloße Kameradschaft – sie verlieben sich ineinander.
Doch angesichts der engstirnigen Moralvorstellungen in der konservativen US-Provinz bleiben ihnen nur getrennte Wege. Die Cowboys heiraten, gründen Familien – und kommen doch nicht voneinander los. Nur heimlich können sie über die Jahre bei ihren seltenen Treffen in der Wildnis ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Bis Jack einen letzten verzweifelten Versuch unternimmt für ihre Zukunft zu kämpfen….
“Brokeback Montain” nur als Film mit schwulen Cowboys zu bezeichnen, ist eine ungerechte Reduktion auf Fakten die den Film nur zu einem Bruchteil beschreiben. Der Film ist in erster Linie ein ergreifender Liebesfilm, der ohne Klischees und Rührseligkeiten auskommt. Er ist kein Gay-Film der diese Lebensart propagiert, sondern er erzählt unvoreingenommen nur eine Geschichte von zwei Männern, die sich lieben….
Heutzutage wird es selbst in der konservativen US-Provinz nicht mehr so extrem sein, wie es im Film dargestellt wurde. Was jedoch erschreckend ist, dass es in den ehemaligen Ostblock-Ländern eine extreme Homophobie gibt, die wohl ähnlich der im Film dargestellten ist. Allerdings gibt es gleichzeitig im erzkatholischen Spanien die gleichgeschlechtliche Ehe die mit der herkömmlichen Ehe gleichgestellt hat….

Link zum Trailer

Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 84 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 92 %
Vor allem Nahaufnahmen bieten eine extrem hohe Detailauflösung (z.B. Hemdnähte) und eine gute Bildschärfe. Diese Szenen besitzten auch eine schöne Bildtiefe. Weitwinkelaufnahmen sind etwas weniger scharf, überzeugen aber durch ausgewogene Farben. Die Bildtiefe ist etwas limitiert. Es ist ein kaum auffälliges, feines Filmkorn zu erkennen, welches auch unbearbeitet aussieht. Nachtszenen besitzen, zusätzlich zum Filmkorn, noch eine Art Farbrauschen, das wie CRI-Rauschen (color reversal) aussieht, aber keines sein kann.
English (outline):
Especially close-ups offer a very high detail resolution (seams of the shirts) and a good picture sharpness. This scenes offer also a very nice sense of depth. Wide shots are a bit soft and the sense of depth is limited. There is just a very fine film grain noticeable. Seemingly no DVNR was applied, so there is no static/frozen noise evident.

Audio: English 75% / Deutsch: 75%
Wie bei vielen Liebesfilmen, darf man auch bei “Brokeback Mountain” kein Surroundspekatel erwarten. Der Ton ist größtenteils Front- und Dialog-lastig. Es gibt zwar ein paar überraschend heftige Effekte (z.B. Gewitter), aber das was den Ton des Films so faszinierend macht, ist die angedeutete Stille. Die enorm sphärischen, akustischen Gitarrenklänge von Gustavo Santaolalla (Babel) erzeugen eine beeindruckende Räumlichkeit und eine intime Atmosphäre. Die während des Abspanns von Willie Nelson ergreifend vorgetragene Bob Dylan-Nummer “He Was a Friend of Mine” erzeugt ein passendes Traurigkeitsgefühl.
English (outline):
As with almost all love films “Brokeback Mountain” offers just a few surround effects. There are very few scenes which offer surprisingly intense effects like the thunderstorm, the others scenes are front-heavy and dialogue-driven. But the indicated silence is the most fascinating element of the soundtrack. The spherical/acoustic guitar sounds of Gustavo Santaolalla (Babel) create an impressive spatiality and an intimate feel. Bob Dylan’s song “He Was a Friend of Mine” performed by Willie Nelson is very gripping and leaves an appropriate feeling of sadness.

Extras/Bonusmaterial:
- Making Of “Sharing the Story”: 20:48 Min.
- Featurette “Directing from the Heart: Ang Lee”: 7:27 Min.
- Featurette “On Being a Cowboy”: 5:44 Min.
- Featurette “From Script to Screen: Interviews with Larry McMurtry & Diana Ossana”: 10:53 Min.
- Featurettes: “A Groundbreaking Success”: 17:13 Min.
- “Music from the Mountain”: 11:19 Min.

- Interviews mit Cast & Crew: 38:23 Min.
- Bildergalerie: 2:35 Min.
- Trailer & TV-Spots
- Trailershow (HD)
- dynamicHD
- Wendecover

Resümee:
Vor allem Nahaufnahmen bieten eine extrem hohe Detailauflösung (z.B. Hemdnähte) und eine gute Bildschärfe. Diese Szenen besitzten auch eine schöne Bildtiefe. Weitwinkelaufnahmen sind etwas weniger scharf, überzeugen aber durch ausgewogene Farben. Wie bei vielen Liebesfilmen, darf man auch bei “Brokeback Mountain” kein Surroundspekatel erwarten. Es gibt zwar ein paar überraschend heftige Effekte (z.B. Gewitter), aber das was den Ton des Films so faszinierend macht, ist die angedeutete Stille. Die enorm sphärischen, akustischen Gitarrenklänge von Gustavo Santaolalla (Babel) erzeugen eine beeindruckende Räumlichkeit und eine intime Atmosphäre. Die während des Abspanns von Willie Nelson ergreifend vorgetragene Bob Dylan-Nummer “He Was a Friend of Mine” erzeugt ein passendes Traurigkeitsgefühl.
Especially close-ups offer a very high detail resolution (seams of the shirts) and a good picture sharpness. This scenes offer also a very nice sense of depth. Wide shots are a bit soft and the sense of depth is limited. As with almost all love films “Brokeback Mountain” offers just a few surround effects. But the indicated silence is the most fascinating element of the soundtrack. The spherical/acoustic guitar sounds of Gustavo Santaolalla (Babel) create an impressive spatiality and an intimate feel.

Post Metadata

Date
September 2nd, 2009

Author
Thomas Konradt

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