Black Death (Blu-ray)
| ||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||
| Europa 1348. Die Pest hat das Land fest im Griff, die hungernde Bevölkerung flüchtet in Aberglaube, die Kirche verliert an Einfluss. Nur ein Dorf und seine Bewohner sollen vom Schwarzen Tod verschont bleiben. Teufelswerk, glaubt der Bischof, und schickt den Ritter Ulric mit einem Söldnertrupp in die entlegene Provinz. Dort erwartet sie eine trügerische Idylle ohne Krankheit und Mangel. Ist in der eingeschworenen Gemeinschaft um die schöne Heilerin Langiva das Böse zu Hause, bestimmen teuflische Todesrituale das Dorfleben? Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, wird im Namen der Wahrheit, des Glaubens oder Aberglaubens grausam gefoltert und gemordet. Ulric und der junge Novize Osmund suchen nach Antworten – und geraten mitten ins Herz der Finsternis…. “Black Death” fängt als dreckiger Pseudo-Horror-Trash an und wandelt sich dann in eine dunkle Variante von “Königreich der Himmel”. Am Ende weiß man nicht wo man den Film einordnen soll. Die “Action”-Szenen sind gut gemacht, jedoch fehlt es etwas an Spannung. Das Regisseur spannende Filme machen kann, bewies er mit “Creep”. In Europa konnte der Film bisher ca. 250.000,- US$ einspielen. In den USA läuft “Black Death” erst am 11.03.2011 an…. | ||||||||||||||||||||||
| Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 70 % Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 80 % “Black Death” wurden von dem deutschen Kameramann Sebastian Edschmid anamorphotisch(!) auf 16 mm Film mit Hawk-Objektiven von Vantage Film gedreht. Das Digital Intermediate wurde von The Post Republic in Berlin produziert. Die Farben wurde in der Intensität extrem stark gesenkt, so dass ein fast monochromatischer Look entstanden ist. Zusammen mit dem 16 mm Filmmaterial und den verwendeten Handkameras wird ein gewollter rauer und dreckiger Look erzeugt. Warum das Bild auf der vorliegenden BD in 1080i25 vorliegt ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich handelt es sich um ein TV-Master, da auch ein leichter Antirauschfilter zum Einsatz gekommen ist, der stellenweise etwas stehendes Rauschen hinterlassen hat. Dies sieht man jedoch nur aus direkter Nähe. Für TV-Master werden Filmkorn und Videorauschen gerne reduziert. Bei der BD wäre dies nicht notwendig gewesen, da das Bild auch noch mit einer sehr hohen Videodatenrate von 31 Mbps encodiert worden ist. Es gibt Szenen die wirklich detailreich und scharf sind, jedoch gibt es auch andere Szenen die unscharf und detailarm sind. Doch die meisten Szenen wirken aus der Entfernung recht plastisch. English (outline): - some scenes are soft and lack details - DNR was applied o was shot anamorphically on 16 mm film + some scenes offer a quite good detail resolution and sharpness + most scenes offer a nice 3-dimensional sense of depth | ||||||||||||||||||||||
| Audio: Englisch 83% / Deutsch: 83% Der Ton von “Black Death” bietet ein paar, sehr gut gemachte Surroundeffekte und eine Riesenmenge an Tiefbass. Der Tiefbass wird zumeist als Toneffekt zur Dramatisierung einiger Szenen eingesetzt. Schwertkämpfe und Schlägereien werden durch Surround-Effekte akustisch gut unterstützt. Umgebungsgeräusche werden durch feinere, weniger aufdringliche Surroundeffekte recht gut wiedergegeben. Allerdings ist das Klangfeld nicht permanent umhüllend. Die Musik ertönt recht räumlich über alle Kanäle und verbreitet eine passende Atmosphäre. Einige der Toneffekte sind etwas diffus und das Klangfeld ist insgesamt nur durchschnittlich klar. English (outline): - sound field is not always enveloping + there are a lot of relatively good surround effects available + there is a lot of deep bass available + the music score creates a nice sound field | ||||||||||||||||||||||
| Extras/Bonusmaterial: - Audiokommentar mit Regisseur Christopher Smitz - Entfallene Szenen: 4:48 Min. - Geschnittene Szenen mit Kommentar des Regisseurs: 4:48 Min. - So wurde „Black Death“ zum Leben erweckt – Featurette: 11:34 Min. - Bei den Dreharbeiten: 10:43 Min. - Interview mit Regisseur Christopher Smith: 8:15 Min. - Interview mit Produzent Phil Robertson: 3:29 Min. - Interview mit Produzent Jens Meurer: 3:05 Min. - Interview mit Sean Bean: 5:12 Min. - Interview mit den Darstellern: 12:25 Min. - Kinotrailer - Fotogalerie - diverse Trailer - Wendecover
| ||||||||||||||||||||||
| Fazit: Die Blu-ray Disc von “Black Death” bietet ein absichtlich dreckiges und leicht detailarmes Bild. Der Ton jedoch ist recht bassstark und kann mit einigen Surroundeffekten aufwarten. Der Audiokommentar ist recht interessant. “Black Death” is presented on a Blu-ray disc with an intentionally gritty and low detailed picture. But the audio is astonishingly active and offers a lot of deep bass and some surround effects. The audio commentary is quite interesting. | ||||||||||||||||||||||



Hallo Herr Konradt,
können Sie mir sagen warum PowerDVD das Bild als progressiv erkennt?
Kann man bei 25 Bildern pro Sekunde immer davon ausgehen das das Bild interlaced ist?
1080p mit 25 fps ist im Blu-ray Standard nicht vorgesehen, daher sind 25 fps immer 1080i. Nur 720p gibt es mit 25 fps.