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Alien – Die Wiedergeburt (Blu-ray)

Titel/Blu-Ray Review:Alien – Die Wiedergeburt / Alien – Resurrection (1997)

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Studio/Anbieter:(c) 20th Century Fox Home Entertainment (2010)
VÖ/Release Date:Alien Facehugger-Edition: 26.11.2010
Alien Egg-Edition: 25.10.2010
FSK/Rating:FSK 16
Regional-Code:A, B, C
Media-Info:Alien 4: 1 Disc: 1x BD-50
Box: 6x BD-50:

1. Alien
2. Aliens
3. Alien 3
4. Alien Resurrection
5. Bonus BD 1
6. Bonus BD 2

Laufzeit/Runtime:Kino-Version: 108:48 Min.
Extended Cut: 114:52 Min.
Bild-/Video-Format:2.35 : 1
Video-Codec:AVC-MPEG 4 / 1080p 23,976 fps / 16:9 / High Profile 4.1
Video-Bitrateca. 30 Mbps
Audio:Englisch
Deutsch
Französisch
Portugiesisch
Spanisch
Isolierte Filmmusik (Kinovers.)
Audiokommentar SE
DTS HD Master Audio 5.1 (48 kHz/24 Bit) 4388 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
DTS 5.1 (48 kHz/24 Bit) 768 kbps
Dolby Digital 5.1 (48 kHz/16 Bit) 448 kbps
Dolby Digital 5.1 (48 kHz/16 Bit) 448 kbps
Dolby Digital 5.1 (48 kHz/16 Bit) 448 kbps
Dolby Digital 2.0 (48 kHz/16 Bit) 224 kbps
Untertitel/Subtitles:Englisch, Deutsch, brasil. Portugiesisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Spanisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch (auch für Audiokommentar)
Ø Total Bitrate:ca. 40,1 Mbps
Kapazitätsausnutzung:
utilization of capacity:
Disc 1: 45,14 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 96,93 %
Disc 2: 46,49 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 99,84 %
Disc 3: 43,39 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 93,17 %
Disc 4: 44,93 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 96,47 %
Disc 5: 46,40 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 99,63 %
Disc 6: 39,50 GB (BD-50 = max. 46,57 GB) = 84,82 %
Wissenschaftler des Forschungsraumschiffs Auriga reproduzieren die verstorbene Ellen Ripley (SIGOURNEY WEAVER) aus einem Blutstropfen. Ihr Motiv: Der Klon trägt die Alien Königin in sich. Mittels Kaiserschnitt trennen die Mediziner das Weltraum Monster von seiner Leihmutter und lassen es zum Dienste des Militärs heranwachsen. Pure Machtgier leitet die Projekt Chefs: Sie wollen die perfekte Kampfmaschine heranzüchten. Nachdem eine Truppe Weltraumpiraten menschliche Versuchsobjekte an Bord gebracht hat, brechen die Aliens aus ihrem Hochsicherheitstrakt aus! Bald gibt es nur noch Ripley und die etwas eigenwillige Schmugglerbande auf dem Schiff. Mit vereinten Kräften versuchen sie zum rettenden Piraten-Raumschiff vorzudringen. Doch der Weg dahin ist weit…
“Alien – Die Wiedergeburt” unterscheidet sich von den anderen Alien-Filmen vor allem durch seine leichte Ironie und die extrem skurrilen Personen. Abgesehen von den Logikfehlern der Handlung ist der Film durchaus ansehbar. Doch im Vergleich zu den Meisterwerken “Alien & Aliens” ist “Alien 4″ ein Film den man relativ schnell vergisst, da er auch die Handlung der Serie in eine Sackgasse geführt hat. Trotzdem konnte der 75 Mio. US$-Film weltweit 161 Mio. US$ einspielen. Ridley Scott hat nun über zwei Prequels gesprochen, die vor dem ersten Alien-Film handeln sollen. Gerüchteweise wird von einem Drehbeginn in 2011 gesprochen….

Alien Antology Blu-ray Trailer

Link zum englischen Trailer

Bild/Video (im Vergleich zu Referenz-BDs/in comparison to reference level BDs): 76 %
Bild/Video (Repräsentation des Filmmaterials/reproduction of the film’s look): 80 %
Kamermann Darius Khondji (Delicatessen, Sieben, Panic Room, Die Dolmetscherin) hat “Alien – Die Wiedergeburt” auf 35 mm Film in Super 35 gedreht. 1997 – in der prä-Digital Intermediate Zeit – wurde das Filmnegativ mit einem ACE-Entwicklungsprozess (Adjustable Contrast Enhancement) entwickelt. ACE ist ähnliche wie ENR (siehe Minority Report und Der Soldat James Ryan) eine Art Bleach Bypass-Prozess bei dem die Farben etwas entsättigt, das Schwarz verstärkt und sowohl die Grauwerte als auch das Filmkorn betont werden. Dieser Prozess kommt bei der Entwicklung des Negativs zum Einsatz, d.h. bei der Erstellung eines Positivs. Bei der Produktion von BDs einiger Filme wie z.B. “Minority Report” wurde dieser Prozess digital bei der Farbkorrektur durchgeführt, wodurch die hohe Detailauflösung zum großen Teil erhalten werden konnte. Für die Alien-Quadrilogie ließ Alien-Box-Produzent Charles De Lauzirika “Alien – Die Wiedergeburt” 2003 bei Modern Video Films abtasten. Die vorliegende BD basiert auf diesem Transfer. Damals wurden alle Prozesse auf eine DVD als Endprodukt abgestimmt, wodurch mehr z.B. stärker mit Antirauschfiltern gearbeitet worden ist, als dies heute für eine BD passieren würde. De Lauzirika  wollte für die Blu-ray Box “Alien – Die Wiedergeburt” in 4K-Auflösung erneut einlesen lassen, doch dies wurde von Fox aus Kostengründen jedoch nicht genehmigt. Heute hätte man evtl. auch eine digitale Variante des chemischen Prozesses ACE gewählt. 2003 wurden scheinbar auch einige Farbparameter falsch eingestellt. Das Bild der BD enthält etwas zu viel Grün und der Schwarzwert ist etwas zu heftig. Regisseur Jeneut wollte eigentlich noch ein paar Details in den Schwarz-/Grauabstufungen, doch davon ist nicht viel zu sehen. Dunkle Bildbereiche versinken relativ schnell in totalem Schwarz. De Lauzirika hat alle Transfers in Zusammenarbeit mit den Regisseuren durchgeführt, daher muss man leider davon ausgehen, das Jeneut die Farbgebung abgesegnet hat. Die Detailauflösung ist durch den ACE-Prozess vermindert worden, jedoch wurde die plastische Wirkung in kontrastreichen Szenen verbessert. Viele Nahaufnahmen von Gesichtern bieten eine Menge Details, doch Halbtotale und Weitwinkelaufnahmen sind vergleichsweise detailarm und weich. Dazu kommt noch, dass in einigen Szenen, wohl schon beim Transferieren 2003, ein Antirauschfilter verwendet worden ist, der das Filmkorn verringern sollte. Leider hat diese Aktion die Detailauflösung noch weiter reduziert. Somit wird der Film mit einer stark schwankenden Detailauflösung präsentiert, die von leicht unterdurchschnittlich bis knapp gut schwankt. Zu Beginn ist das Bild etwas detailarm, bietet aber eine größere Farbpalette. Später steigt die Detailauflösung, vor allem in Nahaufnahmen, jedoch bietet das Bild nur noch eine quasi-monochromatische Orange-Schwarz-Farbpalette. Vergleicht man die Bildqualität von “Alien – Die Wiedergeburt” mit “Aliens“, stellt man fest, dass “Aliens” zwar wesentlich öfter einen 3-dimensionalen Bildeindruck liefert, doch aus der direkten Nähe ist das Bild von “Alien – Die Wiedergeburt” meistens detailreicher. Am Ende überwiegt jedoch der plastische Eindruck von “Aliens” gegenüber der höheren Detailauflösung von “Alien – Die Wiedergeburt”. Es ist davon auszugehen, dass eine 4K-Abtastung – ohne Rauschunterdrückung – von einem ACE-entwickelten Positiv nur eine mittelmäßige Erhöhung der Bildqualität liefern kann. Erst die digitale Durchführung des ACE-Entwicklungsprozesses a la “Minority Report” könnte bis 15% mehr an Bildqualität liefern. Dies wird wohl erst dann passieren, wenn “Alien 5 & 6″ auf BD erscheinen und Fox eine “Super-Hyper-Nonplusultra Box” auf den Markt bringt.
English (outline):
- in 2003 a DVD master was produced with the premise to look pristine so a bit of DNR was applied to reduce the amount of grain
- detail resolution ranges from below average to good
o Charles De Lauzirika wanted to create a new 4K master, but this was refused by Fox for financial reasons
o the negative was developed using the ACE prozess
o the color scheme with the fast cursh into total black maybe intentional and approved by Jeneut
+ close-ups offer a quite good detail resolution
+ the BD looks nonetheless way better than the DVD

Audio: Englisch 85% / Deutsch 82%
“Alien – Die Wiedergeburt” ist der neueste Film der Reihe und wurde während einer Zeit gedreht, in der sich 5.1-Ton als Standard schon lange etabliert hatte. Daher ist es kaum verwunderlich, dass “Alien – Die Wiedergeburt” die beste Tonqualität innerhalb der Alien-Reihe bietet. Schon zu Beginn macht sich die räumliche Musik bemerkbar. Kurz danach ist der Ton etwas front- bzw. dialoglastig. Doch sobald der Action-Anteil steigt, erhöht sich auch die Lebhaftigkeit der Klangkulisse. Dabei liefert der 5.1-Ton alles, was man von einem Action-Sci-Fi-Film erwartet: Split-Surround-Effekte, Tiefbass und eine brauchbare Dynamik. Von der Tonqualität von relativ aktuellen Sci-Fi-Action-Filmen wie z.B. “Terminator 4: Die Erlösung” ist der Ton von “Alien 4″ aber trotzdem noch einiges entfernt. Der englische Ton ist zwar auch besser als der deutsche Ton, da er etwas umhüllender klingt und der Bass leicht mehr an Durchsetzungskraft bietet, doch so drastisch wie bei den anderen Alien-Filmen ist der Unterschied nicht.
English (outline):
- can not keep up with “Termintor 4: Salvation
+ 5.1 track offers some split-surround effects and deep bass
+ music score sounds quite spatial

Extras/Bonusmaterial:
Disc 4:
- 2003 Audiokommentar von Jean-Pierre Jeunet, den Schauspielern und dem Filmteam
- Isolierte Filmmusik (Kinofassung 1997)
Disc 5: Extras für “Alien – Die Wiedergeburt”:
Ein Schritt weiter: Hinter den Kulissen von „Alien – Die Wiedergeburt“: 174:06 Min.
- Auferstanden aus der Asche: Wiederbelebung der Geschichte
- Französischer Twist: Richtungsgebung und Design
- Unter der Haut: Casting und Charakterisierung
- Tod von unten: Fox Studios Los Angeles, 1996
- In der Zone: In der Basketball-Szene
- Unnatürliche Mutation: Design der Kreaturen
- Genetische Komponisten: Musik
- Virtuelle Aliens: Computergenerierte Bilder
- Eine Frage des Massstabs: Miniatur-Fotografie
- Kritischer Augenblick: Reaktionen auf den Film
Exklusive Blu-ray Extras (zusätzliche Videoclips): 65:17 Min.
- Einkleiden der Betty-Crew
- Absichtlich unbequeme Kostüme
- Erstellung von Ripleys neuem Look
- Verkleinern des Designs
- Duellierende Design-Sensibilitäten
- Durchbrechen der Sprachbarriere
- Die Storyboard-Bibel: Vorbereitung auf die Action
- Winona Ryder nimmt die Herausforderung an
- Den Dreh überleben
- Schwimmen mit den Aliens
- Die Kunst des Schleims
- Der Prozess des Klonens
- Berücksichtigung von Gigers Vermächtnis
- Geschlechtsentfernung
- Die Entwicklung des Aliens
- Erschaffung des Neugeborenen
- Der Werdegang zum Filmkomponisten
- Die Last eines Temp Tracks
- Die Animation von Unterwasser-Aliens
- VFX: Der Messertrick mit Ripleys Hand
- VFX: Miniaturen-Dreh
- Verzicht auf die Käfer-Eröffnung
- Ende um Ende um Ende
- Probleme bei der Premiere
- Zukünftige Franchise-Ausrichtung
Disc 6:
Vorproduktion
- Entwicklung: Erster Drehbuchentwurf von Joss Whedon
- Filmmaterial: Testaufnahmen: A.D.I. Kreaturenwerkstatt, Testaufnahmen Kostüme, Frisuren und Maske, Prävisualisierung
- Proben aus mehreren Winkeln (Winkel 1: Storyboard, Winkel 2: Videoprobe, Winkel 3: Composite-Bild mit fertigem Film, Tonspur 1: Tonspur der Probe, Tonspur 2: Tonspur des fertigen Films
- Prävisualisierung
* Storyboards: Experiment auf der Auriga, Die Betty kommt an, Alienflucht, Überlebende gruppieren sich, Unterwasser-Überfall, Leiter-Kampf, Bienenstock der Königin, Das Neugeborene
- Konzeptkunst
* Das Portfolio von Marc Caro: Figurenentwürfe
* Die Kunst von “Die Wiedergeburt”: Titel-Design, Schiff-Design, Requisiten-Design, Klon-Design, Kostüm-Design, Alien-Design, Design der Erde
Produktion
- Fotografie
* Produktionsgalerien: Requisiten der Produktion: Waffen, Das Entfernen der Königin, Die Betty kommt an, Alienflucht, Der Klon-Horror, Unterwasser-Attacke, Das Nest der Königin    , Auf die Erde fallen, Auf der Erde
* A.D.I.’s Werkstatt
Nachbearbeitung und Auswirkungen
- Fotografie: Visuelle-Effekte-Galerie, Extra-Aufnahmen: Werbefoto-Archiv
- Diverses:
* HBO First Look: Making-of ‘Alien Resurrection’
* „Alien – Die Wiedergeburt Trailer“
* Tolle Kreaturen: Alte und neue Freunde
* Trailer und TV-Spots
- ANTHOLOGY:
* Alien Evolution (2001 Original TV Version): 48:48 Min.
* Alien Evolution (2003 re-cut): 64:23 Min.
* Die Alien-Saga: 109:02 Min.
* Aliens im Keller: Die Bob Burns Collection: 16:54 Min.
* Parodien
* Dark Horse Galerie
* Aufnäher und Logo Galerie
* Credit

Fazit:
“Alien – Die Wiedergeburt” wird auf einer Blu-ray Disc mit einer Bildqualität veröffentlich die zwischen leicht unterdurchschnittlicher bis gut schwankt. Das Bild bietet zwar öfter eine gute Detailauflösung, trotzdem wirkt das Bild dabei nicht besonders plastisch. Das HD-Bildmaster wurde schon für die DVD-Version im Jahr 2003 eingesetzt und entsprechend bei der Erstellung mit Antirauschfiltern bearbietet. Der Ton ist relativ gut und liefert Split-Surround- und Tiefbass-Effekte. Das Bonusmaterial ist sensationell umfangreich.
“Alien  – Resurrection” is presented on a Blu-ray Disc with a picture quality that ranges from slightly below average to good. The 2003 master which was created for the DVD version was also used for this BD-version. As the master was intented to be used for a DVD it was treated with DNR. Although the picture offers some details it offers only a small bit of 3-dimensional sense of depth. Audio tracks offer some split surround effects and deep bass. The bonus material is extremely extensive.

Post Metadata

Date
Oktober 20th, 2010

Author
Thomas Konradt

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